Eine gute Nacht zum Tag des Schlafes

Schlafen ist ein ebenso faszinierender wie mysteriöser Vorgang. Rund ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch im Schlaf. Doch noch nicht alle Funktionen des Schlafes sind bisher vollständig geklärt. Fest steht aber, dass die nächtliche Bettruhe keineswegs vergeudete Zeit ist.

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Menschen und viele Tiere müssen schlafen, um zu überleben. Ausgeschlafen sind wir energiegeladen und wirken beschwingt. Wir treffen ohne zu zögern wichtige spontane Entscheidungen, sind kreative und angenehme Partner. Schlafen tut jedoch nicht nur dem Wohlbefinden gut, denn nachts (während wir schlafen) ist die beste Zeit zum Regenerieren - auch für die Haut. NIVEA erklärt zum Tag des Schlafs, warum gut schlafen für die Haut so wichtig ist und wie man sie bei der Regeneration optimal unterstützt.

Das nächtliche Beautyprogramm unserer äußeren Hülle

Im Schlaf erholt sich unser Körper. Während wir entspannt ruhen, ist unsere Haut aktiv und verarbeitet die inneren und äußeren Einflüsse des Tages. Ihre Reparatur- und Erneuerungsmechanismen laufen jetzt auf Hochtouren. Sie wird stärker durchblutet als tagsüber, Feuchtigkeitsverluste des Tages werden ausgeglichen. Wie man der Haut helfen kann, sich in der Nacht optimal zu regenerieren, das weiß Sepideh Reshad, Leiterin Produktentwicklung Face Care bei Beiersdorf.

Warum muss sich die Haut nachts überhaupt regenerieren?

„Tagsüber ist die Haut unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt: UV-Strahlung, Schadstoffe in der Luft und auch innerer Stress führen zur Bildung freier Radikale, die massive Schäden verursachen können. Mehrere tausend Male am Tag kann jede Zelle von freien Radikalen angegriffen werden. Die Haut verfügt zum Glück über ein spezielles Regenerationsprogramm, so dass einige Schäden wieder repariert werden können.“

Reagiert die Haut nachts anders als tagsüber?

„Ja. Abhängig von der Tageszeit schwanken Feuchtigkeitsgehalt, pH-Wert, die Hauttemperatur und die Aktivität der Talgdrüsen. Gegen Mitternacht ist letztere zum Beispiel sehr niedrig, deshalb macht die Verwendung einer etwas reichhaltigeren Nachtcreme durchaus Sinn.

Warum enthält Nachtcreme andere Wirkstoffe als eine Tagescreme?

„Die unterschiedliche Formulierung von Tages- und Nachtcremes macht absolut Sinn. Tagsüber sollte ein Pflegeprodukt einen guten Schutz vor UV-Strahlen und anderen schädlichen Umwelteinflüssen bieten, zum Beispiel durch Inhaltsstoffe wie Vitamin C und E oder einen hohen Lichtschutzfaktor. Nachts beschäftigt sich die Haut ja vor allem mit der Regeneration und dem Aufbau von Kollagenfasern. Eine gute Nachtcreme muss also ganz andere Aufgaben erfüllen als eine Tagescreme. Sie sollte die Haut optimal mit hochwirksamen, reparierenden Anti-Age-Wirkstoffen versorgen und ein Plus an Feuchtigkeit bieten, um die Verluste des Tages auszugleichen.“

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