Es muss rasiert werden: „Ohne-Bart-Tag“ am 18. Oktober

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Männer, es muss rasiert werden! Zum „Ohne-Bart-Tag“ verrät Dr. Jens Schulz, Produktentwickler bei NIVEA FOR MEN, die besten Tipps für eine perfekte Rasur. Denn Männer sind rund 3.350 Stunden ihres Lebens mit dem Entfernen ihrer Barthaare beschäftigt.

Herr Dr. Schulz, heute müssen sich die Männer rasieren. Wie lang würde der Bart werden, wenn man sich nie rasiert?

Dr. Jens Schulz: Pro Tag wächst ein Barthaar bis zu 0,4 Millimeter. Im Jahr käme es ohne Rasur auf rund 15 Zentimeter. Würde sich ein Mann nie rasieren, könnte der Bart am Ende seines Lebens eine Länge von bis zu mehreren Metern annehmen.

Warum reagiert die Haut oft gestresst auf die Rasur?

Schulz: Die tägliche Rasur stellt für die Haut eine starke Belastung dar und beeinträchtigt den Hydrolipidfilm, die Schutzschicht der Haut gegen äußere Einflüsse. Jede Rasur hinterlässt kleine Kratzer in der Haut, wodurch Rötungen und Pickelchen entstehen können.

Was sollte man bei Rötungen, Reizungen und Pickelchen tun?

Schulz: Abhilfe schafft ein alkoholfreier After Shave Balsam mit Kamille, der die Haut beruhigt und Hautrötungen reduziert. Ein Rasierschaum macht zudem die Barthaare weich und sorgt für eine gründliche Rasur, ohne die Haut zu reizen. Um Pickelchen langfristig vorzubeugen, empfiehlt es sich, das Gesicht morgens und abends mit einem milden Waschgel zu reinigen. Die männliche Haut produziert nämlich - angespornt vom männlichen Hormon Testosteron – etwa 30 Prozent mehr Hautfett als weibliche und neigt daher generell eher zu Hautunreinheiten.

Und wenn die Haut nach dem Rasieren spannt?

Schulz: Nach jeder Rasur sollte die Haut mit intensiver Feuchtigkeit versorgt werden, das lindert Spannungsgefühle sofort. Eine feuchtigkeitsspendende, nicht zu stark fettende Creme oder ein Gel gehören in jeden Männer-Badezimmerschrank.

Was ist zu tun, wenn die Haare einwachsen?

Schulz: Lassen Sie Rasierschaum oder Rasiercreme lange einweichen, denn das öffnet die Poren. Zudem sollte in Wuchsrichtung rasiert werden.

Und was ist besser, Nass- oder Trockenrasur?

Schulz: Nass oder trocken ist in erster Linie eine Frage des Hauttyps. Eine Trockenrasur ist besonders für Männer mit Problemhaut geeignet, da die Gefahr von Schnittwunden gering ist. Allerdings hält die Trockenrasur nicht lange an, da die Stoppeln bald wieder nachwachsen. Die Nassrasur ist und gründlicher, aber um einiges aufwendiger. Sie eignet sich für Männer mit normaler bis trockener Haut. Für empfindliche und zu Unreinheiten neigende Haut ist sie nicht empfehlenswert, da beispielsweise Pickel aufgeschnitten werden können.

Wie können Schnittwunden vermieden werden?

Schulz: Der häufigste Grund für Schnittwunden sind abgestumpfte Klingen. Ein regelmäßiger Klingenwechsel ist daher unabdingbar. Außerdem spielt die Qualität von Rasierer und Klinge eine maßgebliche Rolle, daher sollte auf den Gebrauch von Einwegrasierern möglichst verzichtet werden.