Fußballer aufgepasst!

So gefährlich sind Kopfbälle für das Gehirn wirklich

Beim Fußballspielen ist es ganz normal, dass auch mal der Kopf zum Einsatz kommt. Aber aufgepasst: Kopfbälle können Folgen für das Gehirn haben.

Machen Kopfbälle dumm? Eine aktuelle Studie beweist, dass Kopfbälle einen Effekt auf die Gehirnfunktion und das Erinnerungsvermögen der Sportler haben können.

Forscher der Universität von Stirling haben dafür Fußballspieler 20 Kopfbälle mithilfe einer Ballmaschine ausführen lassen. Vor und nach dem Eckball-Training untersuchten die Wissenschaftler die Gehirnfunktionen der Sportler.    

Das Ergebnis: Die Gedächtnisleistung der sportlichen Teilnehmer war nach dem Kopfballspiel bis zu 67 Prozent schlechter. Allerdings erholte sich das Gehirn der Sportler innerhalb von 24 Stunden wieder.

Obwohl die Veränderungen im Gehirn vorübergehend waren, ist nach Ansicht der Forscher wichtig, sich die Gefahren und Risiken einer Hirnverletzung bewusst zu machen. 

Wenn ein Fußball mit einer Geschwindigkeit von Tempo 100 auf einen Kopf triff, spielen Nackenmuskulatur und Körperspannung eine wichtige Rolle. Der Schädelknochen schützt zwar das Gehirn vor Verletzungen, doch die Muskulatur hält ihn stabil. Damit Hobbykicker richtig und gefahrlos köpfen, ist eine richtige Technik wichtig.

Bei Kindern sind die Schädelknochen unstabil und noch nicht voll entwickelt. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) empfiehlt, erst mit 13 oder 14 Jahren mit dem Kopfballtraining anzufangen – und dann mit einem leichteren Ball.

tz 

Rubriklistenbild: © SnackTV Image

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