Bundeswettbewerb findet im Mai in Nordhessen statt

2500 Musiker zu "Jugend musiziert" in Kassel erwartet

+
Hochkarätig: Die besten Musiktalente aus ganz Deutschland werden im Mai zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Kassel erwartet. Unser Foto zeigt den Gitarristen Ole Sörensen von der Kasseler Herderschule, der bei dem Wettbewerb bereits einen 2. Bundespreis gewonnen hat.

Kassel. Auf den Auftritt vieler hochkarätiger Nachwuchstalente dürfen sich Musikfreunde in Kassel freuen. Vom 12. bis 19. Mai wird die Stadt Austragungsort des 53. Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ sein.

Zu der bundesweit bedeutendsten Initiative zur Findung und Förderung musikalisch begabter Kinder und Jugendlicher werden Nachwuchsmusiker aus ganz Deutschland erwartet. Mit 2300 bis 2500 Teilnehmern wird gerechnet.

Ist der Wettbewerb auch noch einige Zeit hin, laufen die Vorbereitungen aber bereits an. Schon jetzt sucht der Deutsche Musikrat nach Wertungshelfern und Fahrern für den Wettbewerb in Kassel. Bewerbungen sind bis 31. Januar möglich (siehe Service).

Die Helfer werden zur organisatorischen Überwachung der Wertungsvorspiele benötigt, die in mehr als 20 Räumen im Stadtgebiet stattfinden werden. Bewerben können sich Schüler und Studenten ab 16 Jahre. Als Fahrer sucht der Musikrat Mitarbeiter ab 21 Jahre (mit Führerschein und Fahrpraxis auf Kleinbussen) für Jurytransfer, Materialtransport und Organisationsfahrten, heißt es in der Stellenausschreibung.

Orte noch nicht festgelegt

Wo in Kassel die Nachwuchsmusiker aufspielen werden, ist noch offen. „Die Veranstaltungsorte für den Bundeswettbewerb sind noch nicht festgelegt. Das wird noch einige Wochen dauern“, kündigt Stadtsprecher Ingo Happel-Emrich an. Nach seinen Angaben kommen dafür zum Beispiel Schulen, die Universität, der Kulturbahnhof oder auch das Kongress Palais und weitere Orte für Kulturveranstaltungen in der Stadt Kassel infrage. Für den Bundeswettbewerb ist großer organisatorischer und logistischer Aufwand erforderlich. Zum Vergleich: An der 52. Auflage 2015 nahmen in Hamburg 2500 junge Musiker teil. 1700 Einzelwettbewerbe fanden an 34 Orten der Hansestadt statt.

Einstimmig hat sich die Kasseler Stadtverordnetenversammlung im November für die Austragung des Bundeswettbewerbs 2016 ausgesprochen. Wie berichtet, beinhaltete dies auch eine Zuwendung von 175 000 Euro, die Kassel als gastgebende Stadt dem Deutschen Musikrat zur Verfügung stellt.

Service: Bewerbungen als Helfer und Fahrer für den Bundeswettbewerb in Kassel sind bis 31. Januar möglich. Sie sind zu richten an die Bundesgeschäftsstelle „Jugend musiziert“ (München). Informationen - etwa über Arbeitszeit und Vergütung - gibt es unter 089 / 87100212 und per Mail an gerlach@musikrat.de

Hintergrund: Förderprojekt für junge Musiker

Der Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ ist das bedeutendste Förderprojekt für musikalischen Nachwuchs in Deutschland. In den 52 Jahren seines Bestehens nahmen bereits 750 000 Kinder und Jugendliche daran teil.

Die jungen Musiker präsentieren ihr Können zunächst in Regional- und Landeswettbewerben. Die besten Teilnehmer aller 16 Bundesländer sowie deutscher Schulen im Ausland stellen sich anschließend dem Leistungsvergleich im Bundeswettbewerb. Durch die Einladung zur Endausscheidung erfahren sie eine besondere Anerkennung und können ihr Programm einem überregionalen Publikum vorstellen.

Der Bundeswettbewerb wird jedes Jahr in einer anderen Stadt ausgerichtet - 2016 in Kassel.

www.jugend-musiziert.org

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.