Kasseler Rheinmetall und KMW-Werk profitieren

Rheinmetall und KMW bauen für 390 Millionen Euro Radschützenpanzer

Kassel. Die Firmen Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann (KMW) haben einen Großauftrag mit Litauen abgeschlossen. Die Panzerbauer mit Standorten in Kassel werden für 390 Mio. Euro insgesamt 88 Radschützenpanzer vom Typ GTK Boxer liefern. 

Die Fahrzeuge sollen zwischen 2017 und 2021 ausgeliefert werden. Bei den jetzt bestellten Fahrzeugen handelt es sich um Panzer mit einem 30mm-Turm.

„Große Teile des Boxer werden in Deutschland gefertigt. Insofern werden auch die Kasseler Standorte profitieren“, sagt Unternehmenssprecher Peter Rücker von Rheinmetall. Der Kasseler Rheinmetall-Standort sei auf militärische Radfahrzeuge spezialisiert, insofern sei er im Wesentlichen in den Auftrag involviert. Wie sich dies auf die Auslastung und Arbeitsplätze in Kassel im Einzelnen auswirke konnte er aber nicht sagen.

Ein Kooperations-Produkt

Die Bundeswehr hat bereits 405 Fahrzeuge des Typs GTK Boxer in Benutzung, die Niederländer besitzen 200 Fahrzeuge. Litauen wird damit der dritte NATO-Staat, der das Gefechtsfahrzeug nutzt. Der Boxer war durch eine Zusammenarbeit von KMW und Rheinmetall entwickelt worden.

1400 Fachkräfte beschäftigt KMW in Kassel, im Rheinmetall-Konzern arbeiten an den zwei Kasseler Standorten insgesamt 850 Mitarbeiter. 

Rubriklistenbild: © dpa

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