Alle Jahre wieder großes Treffen

"Kassel ist Heimat": Heimkehrer feierten traditionell vor Fes

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Treffen ist Pflicht: Isabell Mociongowski, Fachabi an der Reuter-Schule 2003, Patrick Guth, Abi am FG im selben Jahr, Isabel Borzych, Fachabi an der Reuter-Schule 2003, Jennifer Klier, Abi am Goethe-Gymnasium 2006 und jetzt Lehrerin in Köln, und Guths Freundin Anna Alex, FH-Studentin in Wolfsburg, amüsierten sich prächtig.

Kassel. Am Mittwochabend haben sich an der Friedrich-Ebert-Straße auf dem Platz vor der Alten Hauptpost zwischen Fes und Irish Pub hunderte ehemalige Schüler aus Kassel getroffen. Wir waren dabei:

Aktualisiert
um 22.43 Uhr.

Leon Hilbert und Felix Soldner, Abiturienten der Jakob-Grimm-Schule von 2010, stehen mit ihrem Freund Moses Pöhls, der sein Fachabi im gleichen Jahr an der Max-Eyth-Schule gemacht hat, in der feiernden Menschentraube vor der alten Hauptpost und lassen den Blick zur frisch aufgehübschten Friedrich-Ebert-Straße schweifen. „Ich habe den Eindruck, aus Kassel ist mächtig was geworden“, sagt Hilbert und Pöhls ergänzt: „Die Uni hat dieses Jahr sogar einen Fassadenpreis gewonnen“.

Die drei jungen Männer sehen die Stadt mit dem Blick, den nur ein Heimkehrer hat: Hilbert, Soldner (beide 24) und Pöhls (23) feierten am Mittwochabend mit geschätzten 1500 weiteren Alt-Abiturienten und deren Freunden ein Wiedersehen mit Freunden und ehemaligen Schulkameraden vor der Szenekneipe Fes.

Die Fete hat mittlerweile Kultstatus erreicht: Es gehört einfach dazu, am Vorabend von Heiligabend vor der Szenekneipe Fes zu feiern und zu klönen. Hilbert hatte eine der weitesten Anreisen, er macht sein Masterstudium in Psychologie im holländischen Leiden. Sein Schulfreund Soldner studiert in Bremen Bionik und Pöhls in Marburg Architektur. Wir kommen immer gern nach Kassel zurück“, sagen sie. „Kassel ist einfach Heimat“, meint Pöhls, der damals nach dem Abi einfach nur von Kassel weg wollte.

Treffen der Heimkehrer: Hunderte feierten am Fes

Kassel ist Heimat

Liebe zu Kassel, Heimatgefühl. Diese Stichworte hört man öfter, wenn man sich mit den Heimkehrern unterhält. Patrick Guth, Abitur 2003 am Friedrichs-Gymnasium, hat in Marburg studiert und ist heute Personalreferent in einer Unternehmensberatung in Wolfsburg. „Wolfsburg ist gut fürs Arbeiten, aber Kassel ist schon nett“, sagt der 33-Jährige. Mit seiner Freundin Anna Alex, die mit ihm von Kassel nach Wolfsburg gegangen ist, überlegt er, irgendwann in die Fuldastadt zurückzukehren.

Wir berichten auf Kassel Live am Abend vom Heimkehrer-Treffen.

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