"Alles durcheinander": Regionalzüge in Kassel doppelt behindert

Kassel. Brücken-Betonierarbeiten der Bahn zwischen Obervellmar und Kirchditmold in der Harleshäuser Kurve sowie ein liegengebliebener Triebwagen der Kurhessenbahn haben am Montagvormittag den Betrieb an Kassels Hauptbahnhof und am IC-Bahnhof Wilhelmshöhe ordentlich durcheinandergebracht.

Die Bauarbeiten wurden nicht wie geplant nachts um 4 Uhr, sondern laut DB erst gegen 9 Uhr fertig. Der gestrandete Triebwagen musste abgeschleppt werden.

Folge: Während der Fernverkehr durch die Sperrung der ICE-Strecke Richtung Norden beeinträchtig ist, traf die zeitweilige neue Behinderung vor allem Regionalzüge: „Alles durcheinander, wir hatten große Probleme!“, hieß es bei der Deutschen Bahn in Frankfurt. Cantus-Züge Richtung Fulda über Bad Hersfeld hatten nach 8 Uhr immer längere Verspätungsanzeigen oder verschwanden ganz von den Tafeln.

Regiotrams, die den Hauptbahnhof nicht erreichten, mussten Wilhelmshöhe ansteuern und versperrten dort offensichtlich Gleise im IC-Bahnhof. Auch Regionalbahnen Richtung Gießen und Frankfurt fuhren deutlich verspätet los.

Rubriklistenbild: © Ludwig/Archiv

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