CDU lutscht am Daumen

Frank Thonicke über die CDU und ihre jungen Kandidaten

Meist ist es ja so, dass die Parteien Nachwuchssorgen haben. Andersrum heißt das, dass jene, die an der Parteispitze oft was zu sagen haben, woanders schon Rente kassieren. Oder zumindest geradewegs auf sie zusteuern.

Die Kasseler CDU macht da, glaubt man ihrer Homepage im Internet, eine rühmliche Ausnahme. Sie ist so jung wie nie – was die Kandidaten zur Kommunalwahl angeht. Denn schaut man auf der CDU-Seite deren Geburtsdatum an, dann traut man seinen Augen nicht: Alle sind 2015 oder werden 2016 geboren.

Eva-Kühne Hörmann gibt es danach noch gar nicht. Ihr Geburtsdatum wird mit 6.3.2016 angegeben. Sie kommt also am Tag der Kommunalwahl zur Welt – welch ein Omen. Da müsste doch eine ordentliche Politikerin draus werden.

Fraktionschef Norbert Wett (geboren am 3.9.2015) hält immerhin schon mit knapp einem halben Jahr die Fraktion zusammen - in einem Alter, in dem andere in die Windeln pupsen. Respekt.

In der Kinderkrippe soll die CDU-Jungschar in einem für Außenstehende nur schwer zu verstehendem Gebrabbel einen neuen Namen für die Partei diskutieren. Wie man hört, wird CDU künftig stehen für: Christliche Daumenlutscher- Union. tho@hna.de

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