Nach Bombendrohung im Kasseler Rathaus: Mann steht vor Gericht

Kasseler Rathaus: Hier mussten im vergangenen Herbst zahlreiche Mitarbeiter ausharren, weil es eine Bombendrohung gegeben hatte.

Kassel. Wegen einer Bombendrohung im Rathaus im Oktober vorigen Jahres steht jetzt am 11. Juli ein 50-jähriger aus Kassel vor Gericht. Er soll am 18. Oktober zweimal im Kasseler Rathaus angerufen und angekündigt haben, dass er eine Bombe gelegt habe, die in einer halben Stunde hochgehe.

Damit wollte der Mann offenbar erreichen, dass auch das Standesamt geräumt wird, um die dort angesetzte Trauung seiner Ex-Freundin zu verhindern. Das Standesamt wurde allerdings erst geräumt, nachdem die Frau bereits verheiratet worden war.

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Der 50-Jährige kam als Tatverdächtiger schnell ins Visier der Ermittler. Wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sowie Sachbeschädigung muss sich der Mann nun am Mittwoch, 11. Juli, auf der Anklagebank des Kasseler Amtsgerichts verantworten. Neben der Bombendrohung soll er auch noch das Auto beschädigt haben, mit dem seine Exfrau mit Mann zur Trauung fahren wollte. (use)

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