Von Grimmheimat und Kassel Marketing

Ab August gibt es eine Gästekarte für Kassel

Sie präsentieren die Gästekarte für Kassel: Andreas Bilo, Stephanie Ludwig (Mitte), Projektmanagerin beim Regionalmanagement Nordhessen, und Ute Schulte. Foto:  Konrad

Kassel. Menschen, die in Kassel Urlaub machen, können ab August die Vorteile der „MeineCardPlus Kassel“ nutzen - vorausgesetzt, sie übernachten bei einem der teilnehmenden Partner.

Das sind derzeit das Schlosshotel, das Hotel Schweizer Hof und das Hotel Kurfürst Wilhelm II. Dort ist die Gästekarte im Zimmerpreis inbegriffen.

Die Nutzer haben mit der Karte freien Eintritt in mehr als 130 Freizeiteinrichtungen in der Region sowie freie Fahrt mit den Bussen und Bahnen des regionalen Personennahverkehrs. Vor drei Jahren hat die Grimm Heimat Nordhessen die für Privatreisende kostenfreie Gästekarte für die Urlaubsregion Nordhessen eingeführt. Inzwischen sind laut Ute Schulte, Leiterin Tourismus beim Regionalmanagement Nordhessen, insgesamt mehr als 120 Gastgeber eingebunden, die meisten in der Region um den Edersee.

Die Stadt Kassel war von Anfang zwar dabei, allerdings nicht mit einer eigenen Gästekarte. „Mit der MeineCardPlus Kassel wollen wir dieses Angebot für unsere Gäste, insbesondere für Städtereisende und Kulturinteressierte, noch interessanter machen“, sagt Andreas Bilo, Geschäftsführer von Kassel Marketing. In Kassel sind für Touristen mit der Gästekarte beispielsweise Stadtführungen und -rundfahrten, Museumsbesuche, Herkules und Oktogon und der Eintritt in die Kurhessentherme frei. Derzeit laufen laut Bilo auch Verhandlungen darüber, auch die städtischen Schwimmbäder in das Angebot einzubinden. „Wir versuchen, das Angebot stetig zu erweitern“, sagt er. Gastgeber wie Hotels oder Pensionen kostet die Gästekarte 3,90 Euro Pro Person und Nacht, die sie in der Regel auf den Zimmerpreis aufschlagen.

Tagungsgäste

Einen Grund für den vergleichsweise noch geringen Anteil der Partnergastgeber in Kassel sieht Schulte in dem hohen Anteil an Geschäftsreisenden und Tagungsgästen in Kassel, die die Karte nicht nutzen können. „Gastgeber können die Karte jedoch auch beispeilsweise im Rahmen von Wochenend-Pauschalangeboten anbieten“, sagt Schulte. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 91252 Gästekarten ausgegeben, davon 6128 in Kassel. Im Jahr zuvor waren es 83192 insgesamt und 3008 in Kassel. (pmk)

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