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Neues Autobahndreieck: Anschlussstelle Kassel-Ost fällt weg

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Autobahndreieck
© HNA

Kassel. Mit dem Bau des neuen Autobahndreiecks im Osten Kassels wird die Anschlussstelle Kassel-Ost (Leipziger Straße / B7) komplett wegfallen. Stattdessen wird eine neue Auf- und Abfahrt rund zwei Kilometer östlich bei Niederkaufungen im Bereich der neu geplanten A44-Trasse entstehen.

Wie Ralf Struif, Planungsdezernent für die A 44, mitteilt, sei frühestens Anfang 2013 mit dem Baubeginn des Autobahndreiecks mitsamt Streckenabschnitt bis Helsa zu rechnen. Gesamtlänge: 11,34 Kilometer, Kosten: 224 Millionen Euro. „Noch laufen die Detailplanungen“, sagt Struif. Bis zum Beginn der Planfeststellung mit öffentlicher Auslegung der Pläne könne noch gut ein halbes Jahr vergehen. „Wenn alles schnell geht, ist der Planfeststellungsbeschluss Anfang 2013 raus.“

B7-Kreuzung fällt weg

Mit dem Bau des Autobahndreiecks verliere auch die jetzige Kreuzung auf der B 7 im Bereich der Auffahrt Kassel-Ost und der Zufahrt zum Kaufunger Gewerbegebiet Papierfabrik ihre Funktion, präzisiert Reinhold Rehbein, Planer beim Hessischen Amt für Straßen- und Verkehrswesen. „Die Kreuzung verschwindet vollständig.“

Stattdessen werde die alte Leipziger Straße entlang der Gleisstrecke in Richtung Niederkaufungen wieder reaktiviert. Diese Strecke müsse dann auch der Schwerlastverkehr aus dem Gewerbegebiet Papierfabrik nutzen, um über die A 44 auf die A 7 zu kommen – „ein kleiner Umweg“.

Die ausgebaute B 7 werde im Abschnitt zwischen dem Dreieck und Niederkaufungen vollständig zurückgebaut, „weil ihre Aufgabe dann von der A 44 übernommen wird“, sagt Rehbein. Zudem verliere die alte Leipziger Straße ihren Status als Bundesstraße.

Bereits jetzt befürchten Anwohner im Kasseler Osten eine Verkehrsmehrbelastung durch den Wegfall der Anschlussstelle Kassel-Ost.

Von Boris Naumann

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