Bergpark war auch 2015 der Gästemagnet

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Von vielen besucht: Das Schloss Wilhelmshöhe im Bergpark. 

Kassel. Der größte Besuchermagnet in Kassel ist weiterhin der Bergpark Wilhelmshöhe: 800.000 Gäste haben sich vergangenes Jahr das Weltkulturerbe angeschaut, teilt die Museumslandschaft Hessen-Kassel (MHK) mit.

Dies waren zwar 100.000 weniger als im Rekordjahr 2013, aber weitaus mehr als in den Jahren zuvor, als die Unesco den Park noch nicht geadelt hatte. In früheren Jahren wurden jährlich eine halbe Mio. Gäste gezählt.

Nicht minder ist der Erfolg der Grimmwelt. Das Ausstellungshaus zu den weltbekannten Märchensammlern und Sprachforschern lockte 2015 über 70.000 Gäste auf den Weinberg. Dabei hatte die Grimmwelt erst im September eröffnet. Das bedeutet, das Museum erhielt in vier Monaten den Zuspruch, den sich die Stadt für ein ganzes Jahr erhoffte. Zum Vergleich: Das alte Grimm-Museum zog maximal 31.000 Interessierte an.

Weiterhin auf der Erfolgswelle schwimmt das Naturkundemuseum. 2015 haben 91.000 Menschen unsere Ausstellungen besucht, so Museumsleiter Kai Füldner. Vor allem die 3D-Ausstellung habe für einen Ansturm gesorgt. In Spitzenjahren interessierten sich bis zu 100.000 Gäste für die naturkundlichen Schauen.

Unter den Museen und Schlössern der MHK hatte 2015 das Schloss Wilhelmshöhe (65.000 Gäste) die Nase vorn, gefolgt von der Herkules-Plattform (53.000). Dies bedeutet für die Attraktionen gegenüber 2013 eine Steigerung von 15 Prozent (Schloss) beziehungsweise 20 Prozent (Herkules). Der Andrang in der Neuen Galerie (23.000) und dem Astronomisch-Physikalischen Kabinett in der Orangerie (30.000) war geringer.

Seit dem Welterbetitel hätten sich die Zahlen auf einem guten Niveau eingependelt, so eine MHK-Sprecherin. MHK-Direktor Prof. Bernd Küster erklärt dies auch mit speziellen Angeboten: So gebe es an Wasserspieltagen für Parkticketkäufer zwei Eintrittskarten für MHK-Einrichtungen zum Preis von einer.

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