CVJM-Hochschule will ihren Campus in Bad Wilhelmshöhe ausbauen

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Noch Platz zum Bauen: Weil die CVJM-Hochschule in Bad Wilhelmshöhe aus allen Nähten platzt, sollen auf dem Campus an der Hugo-Preuß-Straße neue Gebäude entstehen. Der Baubeginn ist für 2018 anvisiert.

Kassel. Die CVJM-Hochschule in Bad Wilhelmshöhe ist auf Wachstumskurs. Die Zahl der Studenten ist seit der Gründung 2009 stetig gestiegen. Jetzt soll gebaut werden.

Für das kommende Semester erwartet die christliche Fachhochschule 110 neue Erstsemester - mehr als je zuvor. Insgesamt sind dann 360 Studierende eingeschrieben.

Die Räume der Hochschule reichen dafür kaum noch aus. Vor allem ein großer Hörsaal und weitere Seminarräume werden dringend benötigt. Deshalb plant der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM), den Campus in Bad Wilhelmshöhe auszubauen. Vier neue Gebäude sollen nach einem vorläufigen Entwurf auf dem Gelände an der Hugo-Preuß-Straße entstehen, berichtet Rektor Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt. Wenn es grünes Licht von den Gremien des CVJM und von der Stadt als Baubehörde gibt, sollen die Bagger Anfang 2018 anrücken.

Im Sommer 2019 sollen die Neubauten idealerweise fertig sein, so Gebhardt. Dann laufe der Mietvertrag für die ehemaligen Gebäude des Fröbelseminars aus, in die die Hochschule bereits ausgewichen ist.

Auch der CVJM-Gesamtverband Deutschland, der um die Ecke an der Druseltalstraße sitzt, soll in einen Neubau auf dem Campus umziehen. Die bisherigen Gebäude seien ohnehin stark sanierungsbedürftig, so Gebhardt. Sollte sich der CVJM von dem Grundstück im Druseltal trennen, könnte der Verkauf zur Finanzierung der Bauvorhaben beitragen. Zu den Gesamtkosten für den Campus-Ausbau machte die Hochschule noch keine Angaben.

Noch vor wenigen Jahren hatte die CVJM-Hochschule überlegt, Kassel zu verlassen. Hintergrund war ein Streit um die Förderpraxis des Landes Hessen bei der Bezuschussung neuer Studienplätze. Die neu gegründete private Hochschule ging damals leer aus. Seit vergangenem Jahr erhält der CVJM nun über den Hochschulpakt 2020 eine staatliche Förderung für 75 Studienplätze.

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