Im Mai 2017 soll alles fertig sein

Freibad Wilhelmshöhe: Sanierung für 3,2 Millionen Euro hat begonnen

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Baubeginn im Freibad Wilhelmshöhe: Der Eingangsbereich ist bereits abgerissen. Das Becken und die Außenanlagen sollen bis zum Frühjahr 2017 für 3,3 Millionen Euro saniert werden.

Bad Wilhelmshöhe. Lange Zeit stand die Existenz des Freibades Wilhelmshöhe auf der Kippe. Jetzt haben die Sanierungsarbeiten begonnen.

Ein deutliches Zeichen dafür, dass das 1936 gebaute Bad eine Zukunft hat.

3,2 Millionen Euro nimmt die Stadt Kassel dafür in die Hand. Bei der Ausschreibung für den Auftrag hat sich die Wahlershäuser Firma Rennert durchgesetzt, die auch das Freibad in Harleshausen saniert.

„Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins Freibad Wilhelmshöhe, Prof. Kuno Hottenrott. Der Verein hat 200.000 Euro an Spenden für das Bad gesammelt und das Cafégebäude bereits in Eigenregie auf Vordermann gebracht.

Freibad Wilhelmshöhe: Sanierung hat begonnen

Bevor das Freibad saniert wird, ist erst einmal der Abrissbagger vorgefahren. Das frühere Eingangsgebäude, das nicht zu dem Ursprungskomplex der Anlage gehört, wurde bereits weitgehend abgerissen. Der bislang wenig ansehnliche Eingang wird ein Stück weit nach hinten verlegt.

Für den neuen Umkleide- und Servicebereich ist am Hang oberhalb des Nichtschwimmerbereiches bereits die Baugrube ausgehoben. Die Planung der technischen Anlagen übernimmt die Firma Enco Consulting (Technologiepark Marbachshöhe), als Architekten sind die Baufrösche (Wahlershausen) mit im Boot.

Edelstahlbecken

Ein Auftrag ist allerdings nicht in Kassel geblieben. Das neue Becken des Freibades wird aus Edelstahl hergestellt und kommt aus Österreich. Wie eine riesige Wanne werden die Edelstahlelement in das alte Becken eingebaut. Nach Angaben der Planer ist das günstiger als ein Neubau.

Bis zum Mai 2017 soll das runderneuerte Freibad fertig sein. Alle bisherigen Planungsschritte wurden mit dem Ortsbeirat und dem Förderverein abgestimmt. Das große Becken bleibt 50 Meter lang und ist in einen Schwimmer- sowie einen Nichtschwimmerbereich mit unterschiedlichen Wassertiefen unterteilt. Es gibt fünf durchgängige Bahnen sowie eine Plattform mit Ein-Meter-Sprungbrett und dem Aufsichtsbereich für die Schwimmmeister.

Zu einer neuen Attraktion für die jüngeren Badegäste soll die besonders breite Rutsche werden. Ein Planschbecken für Kleinkinder sowie ein Spielbereich gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Infoveranstaltung

Am Donnerstag, 24. März, findet um 17 Uhr eine Informationsveranstaltung im Schwimmbadcafé statt. An der nehmen Vertreter der Stadt, der Städtischen Werke, der Firma Rennert und der Baufrösche teil.

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