Kinder an Gleisen der ICE-Strecke sorgten für Polizeieinsatz

Kassel. Spielende Kinder, die den Bahngleisen gefährlich nahe kamen, haben am Donnerstagnachmittag für einen Polizeieinsatz gesorgt und den Bahnverkehr ausgebremst.

Ein Zeuge hatte gegen 16.15 Uhr mehrere Kinder beobachtet, die sich an der Heßbergstraße/Ecke Hessenallee an einer offenen Tür in der Schallschutzwand entlang der ICE-Strecke aufhielten. Ob sie auch zu den Gleisen gegangen waren, konnte er nicht sagen.

Die Bundespolizei schickte sofort eine Streife, die die Gleisanlagen absuchte. Kinder entdeckten die Beamten dabei nicht. Parallel war für Züge in dem Abschnitt vorsichtshalber „Fahrt auf Sicht“ angeordnet worden. Dadurch kam es zu leichten Verspätungen. Um 16.25 Uhr wurde die Strecke wieder frei gegeben.

Die Bundespolizei appelliert an Eltern, ihre Kinder vor den Gefahren an Bahnanlagen zu warnen. „Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden“, sagt Bundespolizeisprecher Peter Dittel. Der Bremsweg eines Zuges mit 100km/h betrage 1000 Meter. Daher sei der Zugang zu den Gleisanlagen zur eigenen Sicherheit verboten. Gleise dürfen nur an offiziellen Bahnübergängen (Brücken oder Unterführungen) gequert werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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