Absperrungen sollen bis zum Marathon verschwinden

Wilhelmshöher Allee: Baustelle wird früher fertig

Baustelle Wilhelmshöher Allee: Der Kanalbau (rechts im Bild) soll spätestens am Donnerstag abgeschlossen werden. Ab Samstagnachmittag kann man dann wieder ohne größere Behinderungen auf der Allee fahren. Foto:  Siemon

Kassel. Die Bauarbeiten auf der Wilhelmshöher Allee werden früher fertig als geplant. Spätestens am Donnerstag soll der Kanalbau im Kreuzungsbereich der Querallee abgeschlossen sein.

Bis zum Samstag, 17. September, dauert es dann noch, ehe man die Allee wieder in beiden Richtungen ohne größere Behinderungen befahren kann.

„Wir werden auf jeden Fall vor dem Kassel-Marathon am Sonntag fertig“, sagt Jörg Schüßler vom städtischen Straßenverkehrsamt. Ursprünglich sollte im Bereich zwischen der Querallee und dem Abzweig zum Königstor bis Oktober gearbeitet werden. Jetzt ging es schneller, weil die ausführende Kasseler Firma Emmeluth bei gutem Wetter sehr flott voran kam. Außerdem gab es Unterstützung durch einen zusätzlichen Bautrupp. Der sollte eigentlich auf einer anderen Baustelle arbeiten, deren Beginn sich aber verzögert.

Jörg Schüßler

Am Sonntag führt sowohl der Halbmarathon als auch der Marathon über den Teil der Wilhelmshöher Allee, an dem im Moment gebaut wird. Der Straßenbelag ist schon erneuert, jetzt verschwinden auch die Absperrungen um den Schacht an der Querallee. „Wir freuen uns, dass das so schnell geht. So wird dieser Bereich auch für die Zuschauer attraktiver“, sagt Winfried Aufenanger, der Organisator des Marathons.

Am Montag soll die Wilhelmshöher Allee für den frühen Berufsverkehr wieder ohne größere Probleme befahrbar sein. Durch die Erneuerung der Schienen und den Kanalbau kam es über Wochen zu Behinderungen. Stadtauswärts wird der Verkehr derzeit noch vor der Kreuzung zur Querallee umgeleitet. Das führt zu Wartezeiten. Damit soll es jetzt bald vorbei sein. Am Samstag wird die Ampelanlage vom Baustellen- auf Normalbetrieb umgestellt. Das kann mehrere Stunden dauern. Unter anderem muss die provisorisch installierte Fußgängerampel entfernt werden.

Größere Verkehrsbehinderungen soll es an der Wilhelmshöher Allee in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Trotzdem ist noch einiges zu tun. Dazu zählt der Rückbau für die Umleitungen über die Gleise. Ein Stück weiter Richtung Innenstadt muss zudem der neue Schotter verdichtet werden. In den Herbstferien wird hier dann das neue Rasengleis angelegt.

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