Neues Quartier mit 44 Mietwohnungen

Zehn Stadtvillen entstehen auf der Marbachshöhe

Die ersten Rohbauten stehen schon: Im oberen Bereich der Marbachshöhe entstehen zehn Stadtvillen mit 44 Wohnungen, die vermietet werden sollen. Foto:  Siemon

Bad Wilhelmshöhe. Zuletzt hat man sich fast schon daran gewöhnt, dass in Bad Wilhelmshöhe jeder Bau einer Stadtvilla von Protesten begleitet wird.

Im oberen Teil der Marbachshöhe werden jetzt gleich zehn dieser Mehrfamilienhäuser gebaut. Darüber regt sich aber niemand auf, denn das Grundstück liegt nicht in einem gewachsenen Wohngebiet, sondern auf einer ehemaligen Gewerbefläche unterhalb der EAM-Zentrale. Zwischen der Mecklenburger Straße und der Monteverdistraße entstehen 44 Wohnungen, die zum Teil im Rohbau schon ziemlich weit fortgeschritten sind. Diese Wohnungen sollen nach Angaben des Investors nicht verkauft, sondern vermietet werden.

Bauherr ist der Kasseler Autohändler Peter Glinicke, der das Projekt zusammen mit dem Architekten Andreas Mayer-Winderlich bereits im Herbst 2013 im Ortsbeirat von Bad Wilhelmshöhe vorgestellt hat. Gebaut werden demnach Wohnungen mit Balkon oder Terrasse, die eine Größe zwischen 60 und 120 Quadratmetern haben. Im Frühjahr 2017 sollen sie bezugsfertig sein.

Viele Interessenten

Nach Angaben von Anja Damm gibt es bereits zahlreiche konkrete Interessenten. Sie ist die Ansprechpartnerin in der für den Bau und die Vermarktung gegründeten Stadtvillen Marbachshöhe Gesellschaft von Glinicke. Einige der Wohnungen seien aber noch zu haben.

Derzeit leben 1500 Menschen auf dem Gelände der ehemaligen Hindenburg- und Wittichkaserne. Durch die zehn Stadtvillen wächst das begehrte Quartier Marbachshöhe, das zum Kurbezirk von Bad Wilhelmshöhe gehört, noch einmal.

Neubauten sind in den vergangenen Monaten auch an der Frankenstraße sowie zwischen der Marie-Calm-Straße und der Eugen-Richter-Straße entstanden. Die Stadtvillen von Glinicke sind eines der letzten großen Bauprojekte auf dem Gelände.

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