Weit über eine halbe Million Besucher im letzten Jahr

Bäder in Kassel sind äußerst beliebt: Auebad ist der Magnet

Ein Renner ist die Rutsche: Das neue Auebad steht in der Gunst von Kassels Wasserratten ganz oben. Auch bei Thomas Siemon und seinem Sohn Carl. Archivfoto: Koch

Kassel. Knapp 550.000 Besucher strömten im vergangenen Jahr in die drei Kasseler Schwimmbäder - 6500 mehr als im Jahr 2014.

Das Auebad war mit 384 758 Badegästen erneut der Besuchermagnet. Ins Hallenbad Süd kamen 90 409 Besucher und in das Wilhelmshöher Freibad 69.528.

Die Marke halbe Million wurde vor dem Beginn der Erneuerung der Kasseler Bäderlandschaft letztmals im Jahr 1994 überschritten. Mehr Besucher als in den beiden vergangenen Jahren verzeichneten die Städtischen Werke zuletzt im Jahr 1992 mit 555.155 Badegästen. Damals gab es sechs Kasseler Bäder.

Wie im Jahr 2014 war auch 2015 das neu errichtete und 2013 an Stelle des alten Schwimmstadions am Auedamm eröffnete Auebad das beliebteste Bad in Kassel. Für die Städtischen Werke ist dieser hohe Zuspruch ein Beleg, dass die Standortwahl und die Entscheidung, ein kombiniertes Frei- und Hallenbad zu errichten, richtig gewesen seien. Die Aue sei schließlich das Naherholungsgebiet der Kasseler, sagt Michael Maxelon, der neue Vorstandsvorsitzende der Städtischen Werke.

Auch Stadtkämmerer Christian Geselle freut sich über den hohen Zuspruch der Kasseler Bäder: Trotz seinerzeit schwieriger Finanzlage habe sich die Stadt Kassel vor einigen Jahren dafür entschieden, den Umbau der Bäderlandschaft anzugehen und mit 45,5 Millionen Euro zu finanzieren.

Das Freibad Wilhelmshöhe verzeichnete mehr als anderthalbmal so viele Besucher wie im Sommer zuvor. Das liege sicher auch an der Schließung des Freibads Harleshausen, heißt es bei den Städtischen Werken. Nach dessen Wiedereröffnung im Mai folgt die Sanierung des Wilhelmshöher Freibads, das im Mai 2017 wieder zur Verfügung stehen soll.

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