Bauarbeiten haben begonnen: Baggern fürs Gymnasium

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Soll im nächsten Sommer fertig sein: So soll das erweiterte Schulgebäude aussehen. Es soll Platz für bis zu 400 Schüler aus Grundschule und Gymnasium bieten. Rechts hinter den Bäumen die geplante Turnhalle.

Kassel. An der Internationalen Schule auf der Marbachshöhe sind die Bagger angerückt: Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Schulgebäudes haben begonnen.

Wie berichtet, will die Swiss International School (SIS) zum Schuljahr 2017/18 auch ein zweisprachiges Gymnasium eröffnen, an dem man auch ein international anerkanntes Abitur ablegen kann. Gestartet hatte die Privatschule 2014 zunächst mit einer Grundschule. 

Nachdem der Start des Gymnasiums - anders als zunächst geplant - nicht mehr in diesem Jahr klappt, verliert die SIS nun keine Zeit, um den Termin im nächsten Jahr ohne Zittern zu erreichen. An das Grundschulgebäude wird entlang der Amalie-Wündisch-Straße ein Anbau gesetzt, um ausreichend Platz für die neuen Klassenstufen zu bieten. Auch eine eigene Turnhalle bekommt die Schule. Bislang gehen die Schüler zum Sportunterricht in das nahegelegene Wilhelmsgymnasium.

Mit dem Anbau, zu dessen Kosten die SIS keine Angaben macht, wird künftig dreimal soviel Platz zur Verfügung stehen wie bisher im Grundschulgebäude. Neben Unterrichts- und Gruppenräumen werden auch ein Kunstatelier, ein Musikraum und ein naturwissenschaftlicher Fachraum eingerichtet. Auch eine größere Mensa wird entstehen, um alle Schüler verpflegen zu können.

Für 400 Schüler

Das erweiterte Schulgebäude ist für eine zweizügige Grundschule (das heißt zwei Klassen pro Jahrgang) und ein einzügiges Gymnasium ausgelegt. Bis zu 400 Schüler finden nach Angaben der SIS darin Platz.

Derzeit besuchen 93 Kinder die Internationale Grundschule. Die Besonderheit ist, dass der Unterricht von Anfang an auf Deutsch und Englisch stattfindet. So wird es auch in dem Gymnasium sein. Der erste Jahrgang, der nächstes Jahr nahtlos in das Gymnasium übergehen kann ist die jetzige dritte Klasse. Die Viertklässler, die zum Sommer mit der Grundschule fertig sind, werden die SIS verlassen und müssen auf andere weiterführende Schulen wechseln.

Die Schule

Die SIS Swiss International School gGmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Schweizer Kalaidos-Bildungsgruppe und der Klett-Gruppe in Stuttgart. Die SIS betreibt in der Schweiz, in Deutschland und Brasilien insgesamt 15 private Ganztagsschulen mit zweisprachigem Unterricht. Kassel ist der fünfte Schulstandort der SIS in Deutschland.

Der Unterricht findet zweisprachig in Deutsch und Englisch nach der so genannten Immersionsmethode statt. Das heißt, die Schüler tauchen von Anfang an in die Fremdsprache ein. Die englischsprachigen Lehrer benutzen gegenüber den Schülern kein Deutsch.

Das Schulgeld ist nach dem Familieneinkommen in 16 Stufen von 105 Euro bis 1050 Euro pro Monat gestaffelt. Die Firma Wintershall finanziert jährlich zehn Stipendien für Kinder aus einkommensschwachen Familien.

info.kassel@swissinternationalschool.de

www.swissinternatinalschool.de

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