Meister des Agility-Sports

Bellende Multitalente

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Im A-Lauf stehen sogenannte Kontaktzonenhindernisse wie diese Wippe: Hier muss der Hund mit einem Teil seiner Pfote eine farbig markierte Zone berühren.

Hunde spielen und laufen gerne. Genauso gerne zeigen sie, was so alles in ihnen steckt. Eine optimale Gelegenheit dazu haben jetzt 230 bellende Vierbeiner aus dem gesamten Bundesgebiet.

Im Rahmen der VDH-Internationalen Rassehundeausstellung in den Kasseler Messehallen zeigen sie am Samstag, 5. und Sonntag, 6. Dezember, ab 9 Uhr ihr Können im Agility-Sport. Das besondere Highlight in diesem Jahr: Die Deutschen Meisterschaften und Jugend-Meisterschaften im Agility des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) am Samstag, 5. Dezember.

Drei Größenklassen

PDF der Sonderseite "Rassehundeausstellung"

In der Rothenbach Halle treffen die besten 230 Hundesportler aus ganz Deutschland aufeinander, samt ihren Vierbeinern- vom drei Kilo leichten Papillon bis zum 28 Kilogramm schweren Schäferhund. In drei Größenklassen werden die besten Teams ermittelt, die möglichst fehlerfrei und schnell zwei unterschiedliche Parcours mit bis zu 22 Hindernissen, wie Tunnel, Wippe, Slalomstangen, bewältigten müssen.

Für ihren Meisterschaftsstart erhalten die Hundesportler ab 9 Uhr Gelegenheit, den Parcours zu begehen, allerdings ohne ihre Hunde. Die dürfen den Regeln gemäß erst zu ihren Läufen den jeweiligen Parcours betreten und müssen dann von ihren zweibeinigen Begleitern ohne Leine und nur durch Kommandos und Körpersprache geführt werden.

„Etwa eineinhalb Jahre Training benötigt ein Hund, um überhaupt einen Agility-Parcours laufen zu können“, erläutert Irmgard Zinn vom Organisationsteam des Vereins für Deutsche Schäferhunde, der Landesgruppe Hessen-Nord. Und gut drei Jahre Training braucht es, um überhaupt an einer Deutsche Meisterschaft teilnehmen zu können, „vorausgesetzt, man qualifiziert sich.“

Beim sogenannten A-Lauf steht die Geschicklichkeit der Hunde im Mittelpunkt. Aufgebaut sind hier neben den Sprung-Hindernissen die Kontaktzonen-Geräte, bei denen die Hunde farblich gekennzeichnete Bereiche mit ihren Pfoten berühren müssen, um zu punkten. Beim Jumping hingegen stehen Springen und Schnelligkeit im Mittelpunkt.

Mit Spaß durch den Stangenwald

Maximal 200 Meter lang ist eine Parcoursstrecke. Für den Hundesportler wie auch seinem vierbeinigen Partner bedeutet das: 200 Meter höchste Konzentration, Ausdauer, Schnelligkeit – aber auch Spaß, wie man in der Rothenbach Halle live miterleben kann. (piz)

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