Berufung im Kasseler Blitzer-Prozess eingelegt

Kassel. Im Kasseler Blitzer-Prozess haben sowohl die Angeklagten wie auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Damit wird das Verfahren rund um die Blitzer, die 2012 wegen ihrer umstrittenen Technik Schlagzeilen machten, vor dem Landgericht neu aufgerollt. Bis es soweit ist, kann es aber noch einige Monate dauern.

Wie die HNA berichtete, hatte das Amtsgericht einen städtischen Beamten in dem Prozess wegen Falschbeurkundung im Amt zu einem Jahr und einem Monat auf Bewährung verurteilt. Zudem sollte er 2000 Euro Strafe zahlen. Der Geschäftsführer der Blitzerfirma Safety First, der ebenfalls angeklagt war, wurde wegen der Beihilfe zur Falschbeurkundung im Amt zu 180 Tagessätzen à 40 Euro verurteilt (7200 Euro).

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