GWG baut für sechs Millionen Euro an der Sporthalle

Neues Flüchtlingsheim entsteht in Bettenhausen

Kassel. An der Joseph-von-Eichendorff-Schule im Stadtteil Bettenhausen will die Stadt eine weitere neue Flüchtlingsunterkunft bauen.

Die beiden Gebäude sollen auf der Streuobstwiese zwischen Olebachweg und Eichwaldstraße direkt neben der Sporthalle entstehen und 170 Flüchtlingen Platz bieten. Bauherr wird die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) der Stadt Kassel sein, die rund sechs Millionen Euro investiert.

Weil Gemeinschaftsunterkünfte für Zuwanderer nur eine Zwischenstation sind und Wohnraum in Kassel gefragt ist, setzt die Stadt bei der Unterbringung von Flüchtlingen wieder auf die Kooperation mit der GWG. Das Ziel: Containerbauten sollen vermieden werden.

Wie das bereits im Bau befindliche Flüchtlingsheim an der Bunsenstraße in der Nordstadt können deshalb auch die beiden Häuser in Bettenhausen zunächst als Gemeinschaftsunterkunft genutzt und später mit geringem Aufwand zu Mietwohnungen für einkommensschwache Familien oder Studenten umgebaut werden.

Kassels Kämmerer und Sozialdezernent Christian Geselle (SPD) versichert: „Die Sporthalle bleibt auf jeden Fall erhalten.“ Die Sportstätte soll für zwei Millionen Euro saniert werden. Laut GWG-Chef Peter Ley sollen die Bauarbeiten für die 33 Wohnungen auf dem 3500 Quadratmeter großen Grundstück bereits im August beginnen, bis März 2017 soll alles fertig sein. Die GWG will über ihren Nachbarschaftshilfe-Verein Piano auch für Sozialarbeit und den Betrieb der Unterkunft sorgen.

Auf dem Gelände der Joseph-von-Eichendorff-Schule, die im Juli dieses Jahres endgültig geschlossen wird, sollen ab 2017 unter Federführung der GWG bis zu 160 Wohnungen und Reihenhäuser gebaut werden. Am Dienstag, 3. Mai, gibt es um 18 Uhr in der Schule einen Infoabend von Stadt und GWG für Bettenhäuser Bürger.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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