Ruf nach Sicherung des Gebäudes im Winter

Salzmann-Areal bereitet Sorgen

Das Salzmann-Areal in Bettenhausen

Bettenhausen. Der Winter steht vor der Tür und die Bettenhäuser machen sich Sorgen, wie das leerstehende Salzmann-Areal möglichst unbeschadet über die kalte Jahreszeit kommt.

Dieser Sorge verliehen auch die Kommunalpolitiker in der Sitzung des Ortsbeirates Ausdruck. Sie fordern deshalb die Stadt Kassel auf, im Rahmen ihrer Möglichkeiten sicherzustellen, dass während des Winters keine vermeidbaren Schäden verursacht werden, die eine Weiterentwicklung des Areals verhindern oder erschweren würden. „Es ist bereits viel Substanz zerstört“, sagte Ortsvorsteher Enrico Schäfer (SPD). Vor allem das Dach müsse gesichert und auch der Bauzaun wiederhergestellt werden.

Grundsätzlich stellt sich den Ortsbeiratsmitgliedern wie auch anderen Interessenvertretern im Stadtteil die Frage, wie es mit dem Gelände weitergehen soll. Auch hier fordern sie ein Konzept, das der Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes Rechnung trägt – das allerdings auch ohne die Einflüsse des Winters zusehends verfällt.

Oliver Leuer von der Kulturfabrik Salzmann äußerte noch einmal sein Bedauern über den Rückzug des Investors, der BHB-Bauwert-Holding. „Auch wenn wir das Konzept nicht in allen Facetten für optimal gehalten haben.“ Bettenhausens Kulturschaffende hoffen, irgendwann wieder in „ihre Salzmann-Räume“ einziehen zu können.

In der Sitzung stimmte der Ortsbeirat auch den Vorschlägen der Stadt Kassel für die Benennung der Straßen im Neubaugebiet „Vor dem Osterholz“ zu.

Die Bewohner werden sich künftig an der Borkumer, Helgoländer, Rügener und Sylter Straße ansiedeln. Eine weitere Straße ist nach dem Widerstandskämpfer Georg-Elser benannt.

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