Verwaltungsgericht weist Klagen ab

Salzmann: Rossing lässt Bauschutt abtransportieren

Kassel. Salzmann-Eigentümer Dennis Rossing lässt den Bauschutt abtransportieren, der auf dem Gelände des Industriedenkmals an der Sandershäuser Straße in Bettenhausen lagert.

Der Grund dafür: Das Verwaltungsgericht Kassel hat zwei Klagen Rossings gegen Bescheide des Kasseler Regierungspräsidenten (RP) abgewiesen.

Rossing (Rosco-Gruppe Bad Hersfeld) sagt, er prüfe zwar noch, in Berufung gehen. Annähernd 1000 Tonnen mit Schadstoffen belasteter Bauschutt seien aber vom RP auf seine Kosten bereits abgefahren worden. Die weiteren rund 18 000 Tonnen Schutt würden demnächst abtransportiert. Der Bauschutt stammt von den ehemaligen Glasdach-Produktionshallen, die bereits im Sommer 2012 abgerissen wurden. Im April 2014 hatte der RP Rossing aufgefordert, den Bauschutt zu beseitigen. Im Oktober 2015 drohte die Behörde eine Ersatzvornahme an und forderte für den Abtransport des Schutts rund eine halbe Million Euro von Rossing, wenn dieser nicht selbst für den Abtransport sorgen würde. Zu Recht, stellte das Verwaltungsgericht fest. Denn es handele sich um Abfall, der zu entsorgen sei, weil von dem offen gelagerten Schutt Gefährdungen für die Allgemeinheit und Umwelt ausgingen.

Wie es mit dem Salzmann-Gelände weitergeht, dazu gab es von Rossing noch keine Auskunft.

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