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450 Wohnungen bei Salzmann: Nun kommt Schwung in die Planungen

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Von: Jörg Steinbach

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So soll es werden: Das Unternehmen BHB Bauwert Holding will die alte Salzmann-Fabrik im Stadtteil Bettenhausen in das Wohnquartier Salzmann Höfe verwandeln. Die Computer-Illustration zeigt den Blick auf den künftigen Gebäudeflügel an der Sandershäuser Straße © Foto: Illustration: BHB Bauwert Holding

Kassel. Das Vorhaben, auf dem Salzmann-Areal 450 neue Wohnungen zu bauen, kommt in Schwung. Die Stadt hat das Bebauungsplan-Verfahren gestartet für das Gelände des Industrie-Denkmals.

Bereits im April will die BHB Bauwert Holding im Kasseler Rathaus die ersten Bauanträge vorlegen. Das Wiesbadener Unternehmen ist seit Juni 2014 Eigentümerin des Grundstücks und will dort rund 85 Millionen Euro investieren.

Bisher gibt es keinen Bebauungsplan für das Salzmann-Gelände. In dem Plan werden die Vorgaben für die weitere Bebauung des 37 000 Quadratmeter großen Areals festgelegt. Dort sollen auch fünf neue Wohngebäude sowie mehrere Stadthäuser in Reihenbauweise entstehen. Die denkmalgeschützten Ziegelbauten der alten Salzmann-Fabrik sollen ebenfalls zu einem großen Teil in Wohnungen umgebaut werden.

Der Entwurf zum Bebauungsplan durchläuft bis Anfang Mai die städtischen Gremien und wird dann im Rathaus für einen Monat für die Öffentlichkeit ausgelegt, erklärt Stadt-Pressesprecher Ingo Happel-Emrich. Parallel dazu würden nochmals die zuständigen Fachämter der Stadt Kassel und Fachinstitutionen inhaltlich beteiligt.

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BHB-Chef Uwe Birk hofft auf einen Baustart im Herbst dieses Jahres. Der Investor sieht sich von Mitarbeitern im Rathaus an jeder Stelle unterstützt. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist wirklich Klasse“, sagt Birk. Er ist zuversichtlich, dass mit gemeinsamer Anstrengung das Ziel erreicht werden kann, das neue Wohnquartier „Salzmann Höfe“ bis zum Jahr 2019 fertig zu stellen. Es gebe bereits zahlreiche Anfragen von Interessenten, die dort Wohnungen kaufen oder mieten wollten.

In den vergangenen zwölf Jahren waren drei Versuche gescheitert, das Industriedenkmal durch eine neue Nutzung vor dem Verfall zu bewahren.  

Mehr zu den Planungen in der HNA-Montagsausgabe.

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