Familienbetrieb wurde 1956 gegründet

Brandschutz aus Profi-Hand: Kuhn-Gruppe hat Kunden in fast ganz Deutschland

Brandschutztechnik und -artikel für Industrie, Gewerbe und Privathaushalte: Alwin Altrichter präsentiert einen kleinen Teil seines großen Sortiments in der Kasseler Niederlassung. Foto: Koch

Kassel/Homberg. Bei der Kuhn OHG Feuerschutz dreht sich alles ums Feuer. Aber nicht um dessen schöne Seiten wie Licht, Wärme und energetischen Nutzen, sondern um die zerstörerische Kraft des chemisch-physikalischen Vorgangs.

„Wir bieten alles an, was Gebäude an Brandschutz brauchen“, erklärt Geschäftsführer und Inhaber des Familienbetriebs, Alwin Altrichter, sein Geschäftsmodell.

Seine gut 60 Mitarbeiter verkaufen, warten und befüllen Feuerlöscher, montieren Wandhydranten, Brandmelde- sowie Rauch- und Wärme-Abzugsanlagen, erstellen Flucht- und Rettungspläne, liefern Beschilderungen für gewerbliche und öffentliche Gebäude und bieten Schutzkleidung für Feuerwehrleute an. Kunden sind nicht nur Betriebe, Behörden und andere öffentliche Einrichtungen, sondern auch private Hauseigentümer, die mehr und mehr auf die professionelle Beratung der Brandschutzprofis setzen

Ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld sind gesetzlich vorgeschriebene Brandschutzunterweisungen in Arbeitsstätten sowie die Ausbildung von Brandschutzhelfern und --beauftragten.

Das Geschäft läuft gut. Auch weil es konjunkturunabhängig ist. „Viele Schulungen und Überprüfungen kehren jährlich wieder. Da kommt keiner drumherum“, erklärt Altrichter. So sei es mit Kuhn stets aufwärts gegangen. Der 66-jährige Geschäftsmann zählt seine kleine Gruppe mit den Schwesterbetrieben in Berlin und im thüringischen Waltershausen (siehe auch Hintergrund) zu den größten Anbieter von Brandschutztechnik bundesweit. Während von Kassel und den anderen Kuhn-Standorten die hessischen Kunden bedient werden, deckt Waltershausen Thüringen ab. Der Berliner Betrieb ist in den neuen Bundesländern und auch in Nordrhein-Westfalen aktiv.

Ganz neu im Sortiment des Familienbetriebs, der unlängst sein 60-jähriges Bestehen feierte, sind Einbruchmelde-Anlagen, die mit der Brandschutztechnik kombiniert werden können. Hinzu kommen Angebote im Bereich der Gebäude-Automation wie Licht- und Jalousien-Steuerungen. „Das ist super angelaufen“, sagt Altrichter und führt dies auch darauf zurück, dass der Kunde bei ihm alles aus einer Hand bekommt. Als größtes Problem benennt Altrichter die Personalbeschaffung. „Die Fachleute, die wir brauchen, müssen wir allesamt selbst ausbilden. Auf dem freien Markt ist nichts zu holen“, sagt er.

Im Ehrenamt fungiert Altrichter als Sprecher des Mittelstandsnetzwerks der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg und gehört der Vollversammlung sowie dem Regional-Ausschuss Schwalm-Eder an. Aber der erfolgreiche Unternehmer ist auch bundesweit für das Familienunternehmertum aktiv. Im Mittelstandsausschuss des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) setzt er sich seit Jahren für die Belange seiner Kollegen ein.

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