Abriss hat schon begonnen

Villen weichen am Kasseler Brasselsberg Mietwohnungen

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Baustelle am Brasselsberg: Eine von den beiden Villen auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück an der Schwengebergstraße ist bereits abgerissen. Das Haus links im Bild ist nächste Woche an der Reihe.

Kassel. Dort, wo an der Schwengebergstraße am Brasselsberg bis vor kurzem zwei ältere Villen standen, sollen bald vier neue Mietshäuser gebaut werden.

Das Grundstück in begehrter Lage am Brasselsberg war mit 3000 Quadratmetern ausgesprochen großzügig für die beiden älteren Villen, die hier vorher standen. Bald ist auf dem Areal nicht mehr so viel Platz, weil das Grundstück demnächst dichter bebaut wird. Eines der alten Häuser ist bereits abgerissen, das andere kommt nächste Woche an die Reihe.

Auf dem Gelände im Kreuzungsbereich der Schwengebergstraße und der Johann-Jakoby-Straße soll demnächst neu gebaut werden. Geplant sind vier Häuser mit jeweils drei Wohneinheiten. Mit diesen Eckdaten haben Investor Dieter Preissing und der Architekt Francesco Barba (Fuldabrück) das Projekt vor einem Jahr im Ortsbeirat vorgestellt.

„An der Planung hat sich nichts geändert, sagt Architekt Barba. Vorgesehen sei eine barrierefreie Bebauung mit zwei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Ebenfalls geplant sind eine Tiefgarage sowie weitere Garagen mit insgesamt 19 Stellplätzen. Dazu hatte es bei der Vorstellung im Ortsbeirat kritische Nachfragen gegeben. Nach Angaben des Bauherren wird die vorgeschriebene Zahl von zwölf Stellflächen deutlich übertroffen.

Derzeit liegt noch der Bauschutt auf dem Grundstück, im Oktober soll der Neubau beginnen. „Wir rechnen mit etwa einem Jahr Bauzeit“, sagt der Architekt. Die Wohnungen sollen nicht verkauft, sondern vermietet werden. Zum Mietpreis könne er noch keine Angaben machen.

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