Nur in Süsterfeld-Helleböhn wurden Grusel-Clowns gemeldet

Brave Horror-Clowns, rohe Eier und eine teure Farbbombe: So verlief Halloween in Kassel

Kassel. Mit rund zwei Dutzend Einsätzen wegen Eierwürfen gegen Hauswände, Trams oder Autos fällt die Halloween-Bilanz aus polizeilicher Sicht in diesem Jahr eher positiv aus.

Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner wurden in Stadt und Landkreis Kassel nur fünf Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung erstattet.

Auch habe es keine große Aufregung wegen Horror-Clowns gegeben, so Werner. Nur ein Hinweis auf zwei als Clowns kostümierte Menschen im Kasseler Stadtteil Süsterfeld-Helleböhn erreichte die Polizei. Eine Straftat hätten diese Clowns aber nicht begangen.

Eine 16-Jährige und eine 18-Jährige wurden im Stadtteil Fasanenhof dabei erwischt, wie sie fünf Eier gegen eine Hauswand warfen. Ein Zeuge hielt die beiden Jugendlichen auf der Böttnerstraße fest und verständigte die Polizei. Die Polizisten brachten die Jugendlichen zu den Eltern nach Hause. Sie müssen sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten. Auch die Kosten, die noch nicht abschließend beziffert werden können, aber schnell einen vierstelligen Betrag erreichen könnten, werden ihnen in Rechnung gestellt.

Im Landkreis Kassel sind so genannte Halloween-Taten in den Baunataler Stadtteilen Altenbauna und Altenritte sowie in Espenau, Habichtswald-Ehlen, Kaufungen, Lohfelden und Söhrewald-Wellerode gemeldet worden. Auch hier blieb es in den meisten Fällen ohne bleibenden Sachschaden. In der Regel konnten die Verunreinigung durch Eier sofort entfernt werden.

Ein Fall sei aber ganz besonders ärgerlich und habe mit „Süßes oder Saures“ überhaupt nichts mehr zu tun, so Werner. Unbekannte warfen in Lohfelden einen mit Farbe gefüllten Luftballon gegen eine Hauswand eines Einfamilienhauses im Holzweg. Der Schaden dürfte beträchtlich sein. Es droht die Sanierung der gesamten Hauswand.

In diesem und auch in anderen Fällen, bei denen Straftaten zugrunde liegen, bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Diese werden unter der Telefonnummer 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen erbeten.

Rubriklistenbild: © dpa

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