Wasserschutzpolizei warnt vor Gefahren

Trotz Sommerhitze: Brückensprünge in die Fulda nicht erlaubt

Kassel. Sie springen von der Hafen-, der Draht- und der Gärtnerplatzbrücke in die kühle Fulda. In den vergangenen Tagen sind der Wasserschutzpolizei Kassel wiederholt sogenannte Brückenspringer gemeldet worden.

Am Dienstagabend sind nach Angaben von Alexander Lorch (Wasserschutzpolizei) zum Beispiel mehrere Jugendliche dabei beobachtet worden, wie sie vom Geländer der etwa sechs Meter hohen Gärtnerplatzbrücke mehrfach in die Fulda gesprungen sind. Zudem hätten sie ein Seil an der Brücke angebracht, um anschließend wieder nach oben zu klettern.

Ähnliche Aktionen seien auch an der Draht- und Hafenbrücke beobachtet worden, sagt Lorch. „Glücklicherweise sind bei den Sprüngen noch keine Personen verletzt worden.“ Brückenspringer würden immer dann gemeldet, wenn es besonders heiß sei.

Die Wasserschutzpolizei warnt aufgrund der aktuellen Wetterprognose auf die Gefahren solcher Sprünge hin. Die Wassertiefe der Fulda sei im Bereich von Brücken sehr unterschiedlich und könne nur selten von oben sicher eingeschätzt werden. Darüber hinaus seien auf der Fulda viele Ruder- und Motorboote unterwegs. Ein unbedachter Sprung in den Fluss könne damit auch zu einer Gefahr für die Bootsbesatzungen werden.

Seile, die von den Springern an die Brücken geknotet würden, stellten eine zusätzliche Gefahr für die Schiffe und Boote dar.

Teilweise wüssten die Betroffenen nicht, dass sie nicht von Brücken in den Fluss springen dürften. Lorch weist daraufhin, dass Verstöße gegen das Bade- und Schwimmverbot im Bereich von Brücken, Wehren oder Schleusen mit einer Verwarnung von 35 Euro geahndet werden können. Eine generelles Badeverbot bestehe aber an Fulda, Werra und Weser nicht.

Die Wasserschutzpolizei kontrolliere derzeit verstärkt die Bereiche um die Fuldabrücken im Kasseler Stadtgebiet.

Rubriklistenbild: © dpa

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