Gahrenbergstraße: Bauarbeiten beginnen im Juni

Bürgersteig auf Brücke wird breiter

Peggy Handschug

Philippinenhof/Warteberg. Es bleibt dabei: Eine Ersatzbrücke über die Ahna wird die Stadt in der Gahrenbergstraße nicht bauen, wenn die derzeitige alte Brücke demnächst abgerissen und eine neue gebaut wird.

Dies erklärte jetzt Peggy Handschug vom Straßenverkehrsamt dem Ortsbeirat Philippinenhof/Warteberg während dessen jüngster Sitzung. Handschug ist für das gesamte Brückenbau-Projekt zuständig.

Lange hatte sich das Gremium dafür eingesetzt, dass während der Bauzeit ein Provisorium geschaffen wird, um den Anwohnern, vor allem Senioren und Behinderten, weite Umwege zu ersparen, wie es immer wieder geheißen hatte.

Handschug erläuterte, eine provisorische Brücke sei viel zu teuer und könne nicht behindertengerecht gebaut werden. Außerdem bestehe immer wegen der Ufersituation das Risiko von Hochwasser.

Dass eine neue Brücke her muss, weil die alte nicht mehr saniert werden kann, habe man nicht gleich wissen können, sagte Handschug. Es hätten sich starke Schäden und statische Probleme, verursacht durch Tausalz, gezeigt.

Wenn man von der Bunsenstraße kommt, hat man auf der linken Seite keinen Bürgersteig mehr, dort soll es nur noch eine Notkante geben. Auf der anderen Seite soll ein 3,25 Meter breiter Bürgersteig gebaut werden.

Im Juni werden die Vorarbeiten beginnen, sagte Handschug, dann sei die Bunsenstraße nur noch über die Ahnabreite zu erreichen. Spätestens Ende Juni werde die Brücke dann abgerissen. Im Juli würden die Pfähle gesetzt, die die neue Brücke tragen. Wenn die neue Brücke, die etwas breiter werden wird, steht, müssten noch Abdichtungsarbeiten erfolgen. Fertig soll alles Ende Oktober sein, sagte Handschug. Sie rechne nicht mit großem Baustellenverkehr.

Die Kosten für das neue Bauwerk betrügen 450 000 Euro, die Anlieger würden nicht beteiligt.

Angesichts der Umwege, die die Bewohner des Stadtteils in den kommenden Monaten in Kauf nehmen müssen, kam aus den Reihen der Sitzungsbesucher der Appell, sich nachbarschaftlich zu engagieren und vor allem ältere Menschen zu unterstützen.

Foto: Oschmann

Infos Tel. 7 87 60 70.

Von Sabine Oschmann

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