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Christoph 7 ist jetzt ein Blickfang im Technikmuseum

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Kassel. Der alte Rettungshubschrauber Christoph 7 hat seinen Platz im Kasseler Technikmuseum gefunden. Am Samstagmorgen wurde er mit einem Tieflader vom Bundespolizei-Standort in Ihringshausen bis zum Technikmuseum an der Wolfhager Straße 109 transportiert und mit einem Kran abgeladen.

Anschließend schoben zahlreiche Helfer das rund 1300 Kilogramm schwere Fluggerät in die rund 2700 Quadratmeter große Ausstellungshalle des Museums.

„Ich kann es kaum glauben“, sagt Bernd Scott vom Technikmuseum. Erst im Juni hatte er den alten Hubschrauber in der Halle der Bundespolizei zum ersten Mal gesehen. Da war er gerade vom Förderverein Christoph 7 frisch restauriert worden, nachdem er Ende 2012 als Trainingshubschrauber im Eurocopter-Trainingszentrum an der Marbachshöhe ausgemustert worden war. „Und jetzt, keine vier Monate später, ist er Blickfang in unserem Technikmuseum“, sagt Scott, der die Flugmaschine – Baujahr 1974 – nun dauerhaft ausstellen darf.

Rund hundert Helfer und interessierte Besucher waren zur offiziellen Übergabe des Fluggeräts in das seit drei Jahren bestehende Museum gekommen. Aus Anlass wurden Kunstflüge mit Modellhubschraubern gezeigt, Christoph 7-Pilot Uwe Baumert erzählte von seinen ersten Flügen mit der jetzt ausgestellten Maschine und nicht zuletzt lud noch ein Flugsimulator zu Christoph 7-Flügen vom Standort der Bundespolizei in Ihringshausen bis zum Landeplatz auf dem Dach des Rot Kreuz- Krankenhauses in Wehlheiden – dem heutigen Standort des Christoph 7-Rettungshubschraubers – ein.

Fotos: Transport zum Technikmuseum

Am Sonntag wird Christoph 7 noch einmal im Rahmen der Medizintechnik-Abteilung des Museums von 13 bis 15 Uhr mit Dr. Horst Haferkamp vorgestellt. (bon)

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