Um 0.26 Uhr geboren

Das erste Kasseler Neujahrsbaby heißt Muhamed

Das erste Baby des Neuen Jahres: Muhamed mit seinen Geschwistern Emre, Ikbal, Emirhan und Irem (von links), Mama Söngül, Papa Fikri, Ärztin Christiane Schiffer (links) und Hebamme Marion Heidemann. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Das erste Baby, das im Neuen Jahr in Kassel zur Welt kam, ist ein kleiner Junge.

Muhamed Eren wurde im Klinikum geboren, als der Himmel über der Stadt noch immer von Raketen erhellt wurde: um 0.26 Uhr. Er ist das Jüngste von fünf Geschwistern, wog 4360 Gramm und misst 59 Zentimeter.

Bis zum Mittag hatten im Kasseler Klinikum zwei weitere Kinder das Licht der Welt erblickt. Ein vielversprechender Start nach einem echten Baby-Boom-Jahr im Klinikum. Insgesamt 2033 Geburten zählte das Team der Frauenklinik 2015. Im Jahr davor waren es 1815 Geburten.

Auch an der zu den Agaplesion Diakonie Kliniken gehördenden Frauenklinik Dr. Koch gab es im vergangenen Jahr einen reichen Kindersegen: 1934 Geburten zählte das Kreioßsaal-Team hier (2014 waren es 1964).

Das erste Baby des Jahres kam hier um 2.50 Uhr zur Welt. Bis zum Mittag gab es bereits fünf Geburten, drei Mädchen und zwei Jungen. Dass es am Neujahrstag bereits recht viele Geburten waren, sei angesichts der Wetterlage nicht ungewöhnlich, erläutert Dr. Wouter Simoens, Chefarzt Geburtshilfe und Pränatalmedizin der Frauenklinik Dr. Koch. Vor allem bei Temperaturwechseln sei seien häufig mehr Geburten zu verzeichnen. Simoens ist zuversichtlich, dass im Neuen Jahr wieder mit vielen Geburten zu rechnen ist. Ende 2015 seien die Zahlen etwas zurückgegangen, da es Verunsicherung bei einigen werdenden Eltern gegeben habe, weil das Gerücht ging, die Klinik in Bettenhausen würde schließen. Die Frauenklinik Dr. Koch wird allerdings erst am 9. und 10. Juni in neue Räume in den Diakonie Kliniken an der Herkulesstraße ziehen. An diesen zwei Tagen wird dann dann parallel an zwei Standorten Geburtshilfe angeboten.

Fünf Kreißsäle und ein angeschlossener Operationssaal für Kaiserschnitte entstehen zurzeit in einem eigens neu gestalteten Kliniktrakt im Vorderen Westen. Simoens: Hier wird ordentlich investiert.“ (hei)

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