Spielplatz zum Trainieren

Erster Kasseler Sport- und Gesundheitsparcours ist eröffnet worden

Liegestütze auf dem neuen Parcours: Sportstudent Oliver Mieting freut sich über das Angebot auf dem Gelände des früheren Kinderkrankenhauses Park Schönfeld. Fotos:  Siemon

Kassel. Es ist eine Mischung aus Fitness-Studio im Freien und Spielplatz mit Sportgeräten. Auf dem Gelände des ehemaligen Kinderkrankenhauses Park Schönfeld (Frankfurter Straße) kann man ab sofort täglich und rund um die Uhr an zwölf Stationen trainieren.

Das Angebot richte sich an Menschen, die nicht nur im Verein oder im Studio etwas für ihre Fitness und Gesundheit tun wollen, sagte Kassels Kämmerer und Sportdezernent Christian Geselle (SPD) bei der Eröffnung. 

Die Stadt hat das Projekt mit 65.000 Euro unterstützt. Es gab zudem eine ganze Reihe von Sponsoren (siehe Hintergrund), die Geld- und Sachleistungen in Höhe von 85.000 Euro gespendet haben.

Bundesweiter Trend

Klimmzüge und interessierte Blicke: Marcel Jüttner (rechts) zeigt, was man an dieser Station machen kann.

Zu ihnen gehört Holger Aukam, dessen Kasseler Firma Espas alle Geräte hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt hat. „Solche Parcours entwickeln sich bundesweit zu einem Trend, die bei uns entworfenen Stationen verkaufen sich gut“, sagt er. Die Firma mit Sitz auf dem Gelände der ehemaligen Graf-Haeseler-Kaserne (Niederzwehren) ist bisher unter anderem auf die Ausstattung von Spielplätzen spezialisiert.

Nach Angaben der Stadt gab es eine Studie über das Sportverhalten der Kasseler Bevölkerung. Dabei sei eine Lücke im Angebot für ein unkompliziertes und zeitlich flexibles Fitnesstraining unter freiem Himmel deutlich geworden. Die wolle man schließen und damit einem vielfach geäußerten Wunsch nachkommen, sagte Sportdezernent Geselle. Dabei habe man mit Fachleuten der Kasseler Universität zusammengearbeitet.

Zwölf Stationen

Auf einer kompakten Fläche stehen zwölf fest installierte Geräte, an denen man Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer trainieren kann. Dazu gehört auch ein sogenannter Calisthenics-Bereich, in dem es um Training mit dem eigenen Körpergewicht geht. Infotafeln erläutern, was an den Geräten gemacht werden kann.

Die werden übrigens auch schon spielerisch genutzt. Dafür sorgen unter anderem die Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft in dem ehemaligen Krankenhaus. Die Kinder, sagte der Sportdezernent, seien auf dem ersten Kasseler Sport- und Gesundheitsparcours genauso willkommen wie erwachsene Sportler.

Training auf dem Parcours unter fachkundiger Anleitung bietet Lars Kasper an: montags von 16 bis 17 Uhr und mittwochs von 17 bis 18 Uhr. Die Sponsoren waren: Kurhessen Therme, Hübner, Gegenbauer, Espas, Sparkasse, Stadtreiniger, TÜV, Vitos Orthopädische Klinik, R. Brandau,Eon, KAMA Gartz, Polytan, Mathias.

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