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100 Fahrzeuge beim HNA/ADAC-Wohnwagentest

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Von: Boris Naumann

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Kassel. Alle Hände voll zu tun hatten die ADAC-Mitarbeiter beim großen Wohnmobil- und Wohnwagentest am Samstag auf dem TÜV-Gelände an der Knorrstraße. Auf Einladung der HNA waren rund 100 Wohnmobilisten mit ihren Fahrzeugen gekommen.

„Mit solch einem Andrang haben wir nicht gerechnet“, sagte Piero Scazzi, technischer Berater beim ADAC.

Wasser, Öl, Bremsen, Batterie, Reifen: Geprüft wurde alles, was auch der TÜV unter die Lupe nimmt, wenn eine Generaluntersuchung ansteht. Für alle ein gerne in Anspruch genommener Service.

„Ich lass lieber noch einmal einen Fachmann unter die Haube schauen, bevor ich auf große Urlaubsreise gehe“, sagte Friedhelm Nödler aus Wickenrode, der mit seinem Wohnmobil angereist war. Der Test bei ihm ergab: Alles in Ordnung, grünes Licht für die geplante Reise an den Oberrhein.

Es wurde auch gewogen, zum Beispiel die Wohnwagen. „Denn schnell ist das zulässige Gesamtgewicht überschritten“, sagte Ulrich Wenzel, beim ADAC zuständig für Campingreisen. Gerne werde in die Wohnwagen so viel Technik eingebaut, dass letztlich nicht mehr Spielraum für das Gepäck bleibe. Tatsächlich hat es denn auch gleich Harald Vöhringer aus Fuldatal erwischt. Sein Wohnwagen brachte 1515 Kilo auf die Waage, aber nur 1600 Kilo darf er höchsten wiegen. „Mehr als ein bisschen Wasser und eine Unterhose darf er wohl nicht mehr zuladen“, sagte ADAC-Mitarbeiter Christopher Losekamp.

„Das Beispiel zeigt, wie sinnvoll solch ein Test sein kann“, sagte Wenzel. Denn nichts sei lästiger als später im Urlaub ein Problem zu bekommen – „entweder mit der Polizei, oder mit einem geplatzten Reifen“. (bon)

Fotos vom Test

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