Nach Anwohnerklagen: Stadt will ab Montag Schäden an Rückertstraße beseitigen

Holperstrecke und Stolperfallen: Die Baustelle Rückertstraße lag lange brach. Am Montag soll es endlich weitergehen. Foto: Dilling

Fasanenhof. Die Rückertstraße und ein Teil der Gottfried-Keller-Straße sind seit Monaten in erbärmlichen Zustand. Jetzt sollen ab Montag endlich die Schäden beseitigt werden,

Für Autofahrer ist sie eine üble Holperpiste. Fußgänger, die sie überqueren, müssen wegen der hochstehenden Kanten von Kanaldeckeln und herumliegender, großer Schottersteine sehr aufpassen: Die Rückertstraße und ein Teil der Gottfried-Keller-Straße sind seit Monaten in erbärmlichen Zustand. Noch nie habe er so viele E-Mail- Beschwerden von Anwohnern auf einen Schlag erhalten, sagt Ortsvorsteher Peter Carqueville. Nun ist endlich ein Ende der Misere in Sicht: Die Fahrbahndecken sollen ab kommenden Montag, 5, September, in Ordnung gebracht werden, bestätigte Stadtpressesprecher Sascha Stiebing auf Anfrage.

Die Anwohner müssen seit rund eineinhalb Jahren mit der Baustelle leben. Zunächst begann Kasselwasser mit Erdarbeiten, dann schlossen sich die Städtischen Werke an, die eine Kasseler Baufirma beauftragten. Es wurden neue Lampen gesetzt, dann tat sich lange nichts. Es habe Zeit gebraucht, Schäden, die durch die Baustelle verursacht wurden, aufzunehmen. Auch habe man den Straßenbau ausschreiben müssen, teilte Pressesprecher Stiebing mit.

Gottfried Kähler, ein früheres Ortsbeiratsmitglied, das in der Nähe der Baustelle wohnt, kann die Verzögerung nicht nachvollziehen. Schon im Juli habe er die Stadt angeschrieben. Die Bürgerbeauftrage Sylke Welz habe in einem Schreiben auf technische Probleme verwiesen. Die Städtischen Werke hätten ihm geantwortet, sie seien nicht für die Schäden verantwortlich sondern die bauausführende Firma. Getan habe sich dann wieder nichts. Kähler sagt, die Baufirma habe die Baustelle in sehr unordentlichem Zustand zurückgelassen. Es gebe auch Schäden an Privatgrundstücken. Für Fußgänger sei es unzumutbar, dass sie monatelang im Zuge der Gottfried-Keller-Straße über einen nur grob geschotterten Weg zum Bus hätten laufen müssen. Das Ganze sei „eine Unverschämtheit“, findet Kähler. Laut Pressesprecher Stiebing sind die Schäden, die durch die von Kasselwasser und Städtische Werke beauftragten Firmen entstanden seien, aufgenommen und „zwischenzeitlich beseitigt“ worden. Von den Städtischen Werken war dazu bis gestern keine Auskunft zu erhalten. Bis Ende Oktober sollen die Straßensanierungsarbeiten beendet sein.

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