Die Deutsche Zinshaus investiert eine Million Euro in Wohnkomplex an der Herkulesstraße

Fassaden werden sonnengelb

Im Anschluss: Sobald die Frontseite fertig ist, wird auch die Rückseite neu gestrichen.

Vorderer Westen. Die ersten Fassaden an dem Wohnkomplex an der Herkulesstraße im Vorderen Westen erstrahlen bereits in sonnengelber Farbe. Die Deutsche Zinshaus GmbH aus Frankfurt, die die Häuser nach der Insolvenz des Vorbesitzers, der Tower Group, gekauft hat, will in den nächsten drei Jahren eine Million in die Objekte investieren.

„Wir haben jetzt begonnen, die Fassaden zur Straße zu streichen“, sagt Moritz Kraneis, Geschäftsführer der Deutschen Zinshaus. Anschließend solle die Rückseite des Hauses folgen. Außerdem wurde die Heizung in den 1928 erbauten Zwischenkriegshäusern erneuert. Bislang wurden die 133 Wohnungen laut Kraneis mit einer Ölheizung betrieben, jetzt sei der Komplex an die Fernwärme angeschlossen worden.

Alle Wohnungen würden bei einem Mieterwechsel renoviert. Das Mietniveau in der Anlage ist, laut Kraneis, für die Lage relativ niedrig. „Unsere Mieter zahlen 5,50 Euro pro Quadratmeter, und das soll auch erstmal so bleiben“, sagt er. Leerstand gibt es aktuell keinen.

Bei der Farbgestaltung hat die Denkmalschutzbehörde der Stadt Kassel mitbestimmt, weil der gesamte Gebäudekomplex zwar nicht als Einzelbauwerk unter Denkmalschutz fällt, aber das gesamte Ensemble der Zwischenkriegsbauten rund um die Goetheanlage in seiner Bauweise erhalten werden soll.

Die Immobilie war bis 2004 in Besitz der Gagfah (Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft für Angestellten-Heimstätten), die alle ihre Immobilien deutschlandweit mit diesem Grünton versehen hatte.

„Nach der Umgestaltung der Fassade wird es dann an die Eingangsbereiche gehen und in den nächsten Jahren ist dann auch eine Verschönerung des Innenhofes geplant“, sagt Kraneis.

Von Kathrin Meyer

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