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Kita begehrt: Wintershall hat Betreuungsangebot ausgebaut

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In der Nestschaukel gut aufgehoben: Fathi Almabrok (von links) und seine Tochter Habe (drei) erkundeten genauso wie Fatima Dolic-Fromm und ihr Sohn Sandro (vier) den großzügigen Spielplatz der neuen Wintershall-Kindertagesstätte. © Dilling

Kassel. Mehr als 1000 Mitarbeiter zählt die Wintershall AG allein in Kassel. Der Erdgas- und Ölspezialist will weiter wachsen. „Wir haben nächstes Jahr ein strammes Einstellungsprogramm“, sagte Vorstandschef Dr. Rainer Seele am Donnerstag bei der Einweihung der neuen unternehmenseigenen Kita auf dem Gewerbepark Marbachshöhe.

Mit der Mitarbeiterzahl wächst auch der Nachwuchs. Die alte „Wiki“-Kita am Aschrottpark, nur einen Steinwurf vom Wintershall-Gebäude entfernt, platzte schon längere Zeit aus allen Nähten. Das neue Haus an der Amalie-Wündisch-Straße mit bis zu 80 Betreuungs- und Krippenplätzen sowie 20 Erzieherinnen ist mit 30 Kindern gestartet. Es soll schon nächstes Frühjahr zu Dreiviertel ausgelastet sein. Es sei wohl absehbar, dass die Kita bald ausgebucht sein werde, sagte Seele. Mit beiden Häusern werde das Unternehmen bis zu 150 Kinder von Mitarbeitern betreuen können. Den Betrieb der beiden Kitas hat die Impuls Soziales Management übernommen.

Zu den Kosten des großzügigen und hell gestalteten Hauses, in dem drei Krippen für Kinder ab sechs Monate und zwei Kindergartengruppen Platz finden, wollte Pressesprecherin Verena Sattel nichts sagen. Vorstand Seele bedankte sich beim Land, das sich für eine öffentliche Förderung des Projekts eingesetzt habe. Das Wiki-Haus verfügt über eine Lernwerkstatt, einen Turn- und Bewegungsraum, Ein Elterncafé und eine Spiellandschaft im großen Außengelände. Wintershall werde sich dafür einsetzen, dass so bald wie möglich eine Internationale Schule nahe der neuen Kita gebaut werde, sagte Vorstand Seele. (pdi)

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