RP Kassel etabliert neues Integrations-Konzept

Flüchtlinge sollen besser ankommen

KREIs Kassel. Spracherwerb, Kinderbetreuung und Beteiligung: Auf diesen drei Säulen ruht das neue Konzept zur frühzeitigen Sozialbetreuung und Integration von Flüchtlingen in Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Erarbeitet wurde es in den vergangenen vier Monaten vom Regierungspräsidium Kassel und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Nordhessen. Umgesetzt wird das Konzept im gesamten Regierungsbezirk Kassel, in der Erstaufnahmeeinrichtung Fuldatal-Rothwesten (Fritz-Erler-Anlage) wurde es gestern erstmals vorgestellt. „Die Initiative erfüllt in jeder Hinsicht den Aktionsplan zur Integration von Flüchtlingen des Landes Hessen“, erklärt RP-Sprecher Michael Conrad.

Ziel sei es, vor allem Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive schon früh und umfassend „ein Ankommen in unserer Gesellschaft zu ermöglichen“, sagt Maja Schauder vom ASB Fuldatal. Neben dem Erlernen der Deutschen Sprache stünde die Vermittlung von Werten ebenso wie auch das Mitmachen im Lebensalltag eine Rolle. Das alles passiere „auf Augenhöhe“.

Weil das neue Konzept viele Sozialbetreuer erfordert (Ein Mitarbeiter auf 100 Flüchtlinge) sucht der ASB laufend nach neuen Helfern. In der Fritz-Erler-Anlage, die erst zu 20 Prozent belegt ist, finden bis zu 900 Flüchlinge Platz. Der Ausbau durch das RP ist in vollem Gange. (bon) ZWEITER LOKALTEIL

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