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Bund: Kein Militär in Calden geplant

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Calden. Die Bundeswehr plant keinen militärischen Aus- oder Umbau des Regionalflughafens Kassel-Calden zum Militärflughafen. Auch die Ansiedlung weiterer Rüstungsbetriebe ist nicht geplant.

Das besagt die Antwort, die jetzt die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage mehrerer Bundestagsabgeordneter und der Fraktion Die Linke gab.

In der Antwort heißt es, dass für die Testlandungen der Kampfflugzeuge Tornado und Eurofighter (wir berichteten) vom Flughafen kein Entgelt erhoben wurde. Vor der Eröffnung des Flughafens im April habe die Geschäftsleitung der Flughafen-GmbH im Januar an den Inspekteur der Luftwaffe geschrieben und den Flughafen aus Ausweichflugplatz angeboten. Das Luftwaffenführungskommando habe am 18. Januar über die Nutzung für Transportluftfahrzeuge entschieden, die Freigabe für den Eurofighter erfolgte nach dem Testflug, gleiches sollte für den Tornado geschehen. Darüber hinaus seien keine weiteren Test vorgesehen.

Wie die Bundesregierung weiter schreibt, bestehen bisher keine Vereinbarungen mit der Bundeswehr, der Bundesregierung oder der NATO über die militärische Nutzung Kassel-Caldens. Auch Heer und Marine planen keine Nutzung. Lediglich die Luftwaffe plane Calden als Ausweichflugplatz (für Notfälle) zu nutzen. Auch eine Passagierabfertigung mit A 310 und A 319 in Calden sei nicht geplant. (tty)

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