Zuschuss zum Flughafen-Betrieb nicht begrenzt

Grünen-Kritik: Kein Deckel für Calden-Kosten

Kassel / Calden. Die hessischen Grünen haben kritisiert, dass das Land für den Flughafen Kassel-Calden Defizite in unbegrenzter Höhe zahle.

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Während an anderen Stellen gespart werde, gebe es für den Betrieb des Flughafens Calden keine Deckelung. Dies gehe aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion im Landtag hervor. Der Bau des Airports darf höchstens 271 Mio. Euro kosten. Wie hoch die Verluste aus dem Betrieb sind, ist nicht absehbar. Klar ist aber, dass in den ersten Jahren kein Gewinn erwirtschaftet wird.

Nach Auskunft der Landesregierung haben sich die Gesellschafter 2004 verpflichtet, Defizite des Betriebs der Gesellschaft entsprechend ihrer Anteile auf die Gesellschafter zu übertragen. Man werde die Verlustausgleiche im Einklang mit dem Beihilferecht gewähren. Nähere Einzelheiten würden mit der EU-Kommission besprochen.

Busse fahren ab April

Ab dem 2. April können Besucher des neuen Flughafens per Bus anreisen. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) bindet die Haltestelle am Flughafen in den Fahrplan der Linien 46 und 130 ein. Wenige Tage vor dem ersten Start werden die Linie 46 (Fürstenwald-Calden-Vellmar-Nord, fährt werktags stündlich) und 130 (Breuna-Calden-Kassel, werktags stündlich) direkt vor dem Terminal abfahren und ankommen. (wet/gör/hai)

HorstMertenAntwort
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was sollen denn 700 Mitarbeiter auf dem Flughafen Calden bei dem derzeitigen veröffentlichen Flugplan bewegen?

Die stehen sich doch nur gegenseitig im Wege!

Da müssen Sie noch eine Becshäftungsgesellschaft anheuern, die dieses Personal beschäftigt, damit dieses sich nicht nur mit Kreuzworträtsel und anderen Zeitvertreib beschäftigt!

Dann rechnen Sie mal aus was das Personal pro Tag kostet und wieviel Geld an Start und Landegebühren hereinkommt!

Den Profit aus der Vermittlung der Reisen nehmen die Reisebüros mit!

Aber die Kunst des Rechnen und Kalkulieren war schon immer ein Fach in Kassel, wo Spitzenlehrer nicht anzutreffen waren!

HorstMertenAntwort
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Mit der Fertigstellung des Flughafens scheint in Anbetracht der vorliegenden Rechnungen der beteiligten Firma die für den Bau Verantwortlichen so langsam von der Realität eingeholt zu werden und die für den Betrieb in den nächsten Jahren zu deckenden Verluste!

Nun versucht man so langsam die Bevölkerung, die ja über ihre Steuern zur Kasse gebeten werden, auf die Realität einzustimmen.

Nur das wir uns nach der Anfangskomödie jetzt im Akt des fließenden Übergang zu einem Trauerspiel befinden!

Mit höheren Flugpreisen kann man da ja wieder kurzfristig gesehen keinen Augleich schaffen. Da müssen die Steuerzahler mal wieder für die Armateurliga zur Kasse gebeten werden!

Papa_JAntwort
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@civis_vellmar
Akzeptieren Sie doch die Fakten:
Erdöl ist endlich - die Preise werden steigen.
Die Mittelschicht war vor 20 Jahren deutlich stabiler.
(Ob es auf 10 Tage Urlaub hinausläuft, kann ich nicht beurteilen.)
Und auch wenn es Ihnen unangenehm ist - ich werde weiterhin Fragen stellen. Daran ist nichts dubioses.

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