Landrat: Müssen ohne Vorbehalte sprechen

Gesellschafter wollen über Kassel Airport beraten

Kassel. Bewegung in der Flughafen-Debatte: Die vier Gesellschafter - das Land Hessen, Stadt und Kreis Kassel sowie die Gemeinde Calden - haben sich demonstrativ hinter den Airport gestellt.

Gleichzeitig kündigten sie eine kurzfristige Sitzung des Aufsichtsrats an, um über die weitere Entwicklung zu beraten.

Wie berichtet, hatte die Germania als einzig verbliebene Fluggesellschaft Mitte der Woche angekündigt, den Flughafen Kassel künftig nicht mehr anzufliegen. Damit wird es im bevorstehenden Winter keinen regulären Flugplan geben. Das gilt aus heutiger Sicht auch für die Sommersaison 2017 - es sei denn, die Flughafengesellschaft findet Ersatz für die Berliner Fluggesellschaft, die ihr Engagement an einer Reihe anderer Regionalflughäfen ausbaut.

Landrat Uwe Schmidt erklärte: „Wir sind uns einig in der Unterstützung für Kassel Airport. Meiner Ansicht nach sind wir gut beraten, wenn wir ohne Vorbehalte in diese Gespräche gehen.“ Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen verwies auf die wichtige Rolle des Airports für die Wirtschaft in der Region, die nicht ausreichend wahrgenommen werde. Und Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz unterstrich die Bedeutung für die Jobs am und in der Umgebung des Airports.

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Rubriklistenbild: © dpa

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