Dreharbeiten für "Germany's Next Topmodel" am Wochenende

Glosse: Für welche Formate der Kassel Airport noch als Film- und Fernsehkulisse taugt

Calden. „Germany’s Next Topmodel“ ist gerade zu Gast am Flughafen in Calden. Weitere Vermarktungsmöglichkeiten für den Airport gibt es ohne Ende. Eine Glosse von Frank Thonicke, Leiter der Kasseler Lokalredaktion.

Nun wissen wir endlich, wofür der Kasseler Flughafen taugt: als Fernseh- und Filmkulisse. Er dürfte (neben dem Berliner Flughafen) wohl der einzige Airport sein, den man ohne Not drei Tage sperren kann, ohne dass es einen stört.

Aktuelles zu den Dreharbeiten in Calden gibt es auf Kassel Live.

Vermarktungsmöglichkeiten gibt es ohne Ende. Im Restaurant könnte man eine Kochshow mit Tim Mälzer machen, der Varianten vom Hessischen Schmandschnitzel präsentiert. In der Halle könnte der Gruselfilm „Nachts im Flughafen“ gedreht werden. Eine Bollywood-Billigproduktion, die gänzlich ohne Menschen auskommt. Und draußen wird geprobt für die Fortsetzung zum „Marathon-Mann“: Jemand rennt die leere Startbahn auf und ab.

Zu denken gibt uns nur, dass wir eigentlich gerne von Calden aus nach Mallorca oder anderswo fliegen würden. Wir dachten, dass der Flughafen dafür da wäre. Und dass auf den Förderbändern auch wirklich Koffer transportiert werden und sie nicht als Laufsteg für magersüchtige Models zweckentfremdet werden. Die machen mit ihren Stöckelschuhen doch nur alles kaputt.

Heidi Klum in Calden: Dreharbeiten zu "Germany's next Topmodel"

Aber wir wollen nicht nur meckern: Die Flughafenleitung zeigt sich kreativ und entdeckt mit den jungen Damen völlig neue Geschäftsfelder. Hoffentlich kommt sie aber nicht auf die Idee, den „Trödeltrupp“ (RTL II) einzuladen. Der verramscht nämlich den Airport. Ist dann auch im Fernsehen zu sehen. 

Die Dreharbeiten zu "Germany's Next Topmodel":

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Rubriklistenbild: © Thiele

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