Flughafen GmbH

Kommentar zum Vertrag für CDU-Mann bei Flughafen GmbH: "Qualifikation beweisen"

Kassel/Calden. Mit Patrick Weilbach hat in der Flughafen GmbH ein CDU-Mann nun einen Beratervertrag bekommen. Unterstellungen, sein Parteibuch habe ihm dabei geholfen, weist er zurück. Dazu ein Kommentar von Peter Kilian.

Stellenbesetzungen, bei denen Parteimitglieder den Vorzug erhalten, haben stets ein Geschmäckle. Da dürfen sich die Betroffenen nicht beschweren, schließlich gibt es genügend Beispiele, wo in solchen Fällen das Parteibuch eine größere Rolle spielte als rein fachliche Qualifikationen.

Von daher muss sich auch CDU-Mann Patrick Weilbach gefallen lassen, dass sein Beratervertrag am Flughafen Kassel-Calden in der Öffentlichkeit als Bonbon gesehen wird, bei der Landratswahl in ein aussichtsloses Rennen gegen Amtsinhaber Uwe Schmidt von der SPD gegangen zu sein. Im Fall Weilbach allerdings hat es den Anschein, dass hier andere Gründe den Ausschlag gaben, ihn mit den Aufgaben zu betrauen.

Der Flughafen hat mit genügend Problemen zu kämpfen. Nach dem überraschenden Weggang von Tobias Busch den Bereich Unternehmensentwicklung längere Zeit vakant zu lassen, um eine zeitaufwendige Nachfolgesuche zu starten, hätte fatale Folgen mit sich bringen können.

Weilbach scheint die erforderlichen Qualifikationen für diese Position mitzubringen. Nun muss er beweisen, dass dies auch zutrifft.

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