Richtfest für den Firmensitz: Piper gehört zu Calden

Richtfest bei Piper. V on links: Aufsichtsratsmitglied Dr. Hermann Otto Solms, Jennifer Bitterberg (im Vorstand) Wilfried Otto (Vorstandsvorsitzender), Caldens Bürgermeister Andreas Dinges. Foto:  Malmus
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Richtfest bei Piper. V on links: Aufsichtsratsmitglied Dr. Hermann Otto Solms, Jennifer Bitterberg (im Vorstand) Wilfried Otto (Vorstandsvorsitzender), Caldens Bürgermeister Andreas Dinges.

Kassel/Calden. Der Flughafen Kassel-Calden ist unzertrennlich mit dem Namen Piper verbunden. Das war 45 Jahre lang auf dem alten Platz so, und das soll auf dem neuen Flughafen so bleiben.

Das sagte Wilfrîed Otto, Vorstandsvorsitzender bei Piper, beim Richtfest des neuen Firmengebäudes auf dem Flughafen Kassel-Calden.

Sitz des Unternehmens ist nun ein 3600 Quadratmeter großes Gebäude, das auf einer Fläche von 15 000 Quadratmetern steht. Rund sieben Millionen Euro hat Piper investiert, 60 Beschäftigte werden hier ihre Arbeit haben.

Sie haben damit zu tun, Flugzeuge zu verkaufen, zu warten und Ersatzteile zu besorgen. Manche, das weiß auch Wilfried Otto, werden den Umzug vom alten auf den neuen Platz mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge sehen: Auf dem neuen Flughafen wird vieles offizieller werden, der Zugang zum Gelände etwa wird aus Sicherheitsgründen mit intensiven Kontrollen verbunden sein.

Bilder des Richtfestes

Richtfest für Gebäude der Firma Piper am Flughafen Calden

Im Juli soll das neue Gebäude bezogen werden - es soll das schönste auf dem neuen Flughafen sein, scherzte Wilfried Otto mit Blick auf das neue Terminal, das manche nicht gerade für eine architektonische Glanzleistung halten. Wilfried Otto zu Flughafen-Chef Jörg Ries: „Sie haben den Wettbewerb gewonnen, wer zuerst fertig ist - der Flughafen oder wir. Beim Wettbewerb um das schönste Haus haben Sie aber verloren.“

Wilfried Otto danke dem Generalunternehmer Hermanns für die Bauausführung. Die Kasseler Firma hätte schon das alte Gebäude errichtet und darum auch jetzt wieder den Zuschlag bekommen.

Außerdem seien in der Geschäftsführung „nur nette Genossen.“ (tho)