Kasselerin beschäftigt sich im Netz mit Ernährungsalternativen

Foodbloggerin Marie Mordhorst schreibt über zuckerfreie Ernährung

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Empfehlung für heiße Tage: Besonders bei sommerlichen Temperaturen empfiehlt die Kasseler Bloggerin Marie Mordhorst Kräuter- und mit Früchten versehenes Wasser. Ihr Blog beschäftigt sich vorwiegend mit zuckerfreier Ernährung.

Kassel/Edermünde. In loser Reihenfolge stellen wir in einer kleinen Serie Netzphänomene aus Kassel vor. Marie Mordhorst beschäftigt sich auf ihrem Blog mit zuckerfreier Ernährung.

Ihre Leidenschaft ist das Kochen und da vor allem auch das Experimentieren mit Lebensmitteln und verschiedenen Zusätzen, wie beispielsweise Zuckerersatzstoffen. Woher die Begeisterung kommt? Das weiß Marie Mordhorst auch nicht. „Von meiner Mutter auf jeden Fall nicht“, sagt die 20-Jährige lachend.

Die habe sich selbst gewundert, als ihre Tochter irgendwann angefangen habe, sich über die Zusammensetzung von Lebensmitteln zu informieren und verschiedene Rezepte auszuprobieren, die sie meist im Internet gefunden hatte. Auch was Zuckerersatz angeht, sei das Internet eine tolle Fundgrube. Mordhorst probiert viel mit Alternativen wie Honig, Stevia, Dattelsüße und Reissirup. Soviel anders schmeckt das gar nicht, meint sie. „Seit ich keinen Zucker mehr esse, habe ich auch mittags kein Tief mehr, weil der Blutzuckerspiegel dann viel konstanter ist.“

„Vegetarierin bin ich schon, seit ich acht bin“, sagt Marie Mordhorst. Fleisch habe ihr einfach nicht geschmeckt. In den vergangenen Jahren habe sie sich dann verstärkt mit zuckerfreier Ernährung beschäftigt. Sie habe einfach gemerkt, dass sie bestimmte Lebensmittel nicht so gut vertrage. Ein Test auf Unverträglichkeiten habe aber keine Auffälligkeiten gezeigt.

Nach und nach hat die Bloggerin auf Zucker verzichtet. Mittlerweile versucht sie auch zunehmend, Lebensmittel mit Weizen zu meiden.

Im Alltag auf Zucker zu verzichten ist nicht ganz einfach, aber doch leichter als man denkt, sagt die 20-Jährige , die aus Kiel kommt und für ihre Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin nach Kassel gekommen ist.

Eigentlich wollte sie nach ihrer Ausbildung zurück in den Norden gehen, aber jetzt bleibt sie. Mordhorst hat nämlich während der Zeit in Kassel ihren Freund kennengelernt und wird bald zu ihm nach Edermünde ziehen.

Richtig aktiv ist die Bloggerin seit Ende des vergangenen Jahres. Seitdem hat sie auch ihre eigene Internetseite http://365dayshappinessblog.com. Einmal die Woche am Sonntag gibt es einen Beitrag mit Rezepten. Ein Post dauert mehrere Stunden, denn es muss nicht nur gekocht werden, sondern das Gericht auch ansprechend fotografiert werden.

Unter der Woche schreibt Mordhorst auf ihrem Blog gelegentlich Berichte mit persönlichen Inhalten. So war sie kürzlich beim Bloggertreffen „Salt and the City“ in Salzburg, von dem sie berichtet. Dort hat sie viele neue Ideen für ihren Blog bekommen und andere Foodblogger getroffen.

Gerade in Kassel sei es eigentlich recht einfach, zuckerfreie Lebensmittel zu finden. In ihrer Heimat sei das viel schwieriger gewesen, sagt Mordhorst. Ein praktischer Alltags-Tipp: Im Restaurant zum Beispiel einfach Essig und Öl, statt einem fertigen Dressing zum Salat bestellen. Auch im Supermarkt finden sich immer mehr Lebensmittel, so ihre Erfahrung.

Netzaccounts

Der Blog von Marie Mordhorst ist im Netz unter "365 days happiness" zu finden. Bei Instagram heißt sie mariemariiechen.

Rezept zum Selbermachen

Für die Grillsaison: Ketchup ohne Zucker 

• 1kg Tomaten

• 3 Schalotten

• 1 TL Salz

• 60 ml Reissirup (aus dem Reformhaus oder dem Asialaden)

• 2 EL Weißweinessig

• 1/2 TL gemahlener Pfeffer

• 1 Messerspitze Ingwer

• 1 TL getrocknetes Basilikum

Die Tomaten waschen und in Stücke schneiden. Schalotten schälen und schneiden und mit den anderen Zutaten in einem großen Topf 40 Minuten unter Rühren köcheln.

Dann die Masse durch ein feines Sieb streichen, den Saft am Anfang separat abfangen. Den ausgesiebten Ketchup ohne Kerne, Schalen und Schalotten nochmal kurz aufkochen und abschmecken. Falls die Masse zu dick wird, Saft zugeben. Den fertigen Ketchup in heißgespülte Glasflaschen oder Marmeladengläser füllen und heiß verschließen.

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