Zehn Bilder in fünf Stunden

Foto-Halbmarathon: In Kassel geht’s auf Motivsuche

Laden für den 1. Oktober zu dem ersten Kasseler Foto-Halbmarathon ein: Die Hobbyfotografen (von links) Thomas Martin, Sohn Louis Martin und Holger Bernhofen am Startpunkt des Wettbewerbs vor der Karl-Branner-Brücke. Foto: Hermann

Kassel. Zehn Bilder in fünf Stunden: Holger Bernhofen und Thomas Martin organisieren den ersten Foto-Halbmarathon in Kassel. Jeder mit Digitalkamera kann mitmachen.

Gewinnen wird der, der nach Bewertung aller Teilnehmer in fünf Stunden die zehn besten Fotos zu zehn vorgegebenen Themen in der Stadt geschossen hat: So lauten die grundlegenden Spielregeln für den 1. Kasseler Foto-Halbmarathon. Zu dem nicht kommerziellen Wettbewerb laden Holger Bernhofen (Kassel) und Thomas Martin (Niedenstein-Wichdorf) für den 1. Oktober ein.

„Wir wollen den Austausch von Hobby-, Profi- und Amateurfotografen fördern“, sagen die Organisatoren. Zwar gebe es in Kassel Foto-Walks, aber bisher noch keine Foto-Marathons. Sie selbst betreiben seit ihrer Kindheit die Fotografie als Hobby. Ihr Ziel sei es, einen Foto-Halbmarathon oder gar Foto-Marathon (24 Bilder in zwölf Stunden) pro Jahr in der Stadt anzubieten.

Schon mit sieben Jahren habe er mit einer „Kinder-Plastikkamera“ geknipst, erzählt Bernhofen. In Kassel geboren und in Großenritte aufgewachsen, lebt der 55-Jährige heute im Stadtteil Forstfeld und ist im Baunataler VW-Werk als EDV-Planer tätig.

Thomas Martin (50) hat in Berlin bereits an einem Foto-Halbmarathon teilgenommen. Von dort brachte er die Idee mit, die er jetzt mit Holger Bernhofen, seinem Hobby- und Arbeitskollegen, in Kassel umsetzen will. Martin ist technischer Sachbearbeiter im VW-Werk. Beide sind in der VW-Fotogruppe und haben schon mehrere gemeinsame Fotoprojekte verwirklicht. So steuern sie zum Beispiel für den Kalender des Lions Club Herkules ihre Bilder bei.

Zum ersten Foto-Halbmarathon in Kassel werden 40 Plätze vergeben. Teilnehmen dürfen auch Jugendliche mit Vollmacht ihrer Eltern. Das Startgeld kostet zehn Euro. Der Startpunkt ist an der Karl-Branner-Brücke.

Die Organisatoren geben ein Oberthema vor. Der Fokus ist auf die Fullestadt zu richten, denn die zehn Themenkategorien werden einen Bezug zu Kassel haben. Dabei gehe es auch um den dokumentarischen Wert der Bilder. Bernhofen: „Der Stadt soll für diesen Moment ein Zeitstempel aufgedrückt werden.“

Fotos von Handy- und Analog-Kameras sind tabu. Die Reihenfolge der Themen muss eingehalten werden. Wer Stilmittel wie Schwarz-Weiß verwenden wolle, sollte diese bei allen Wettbewerbsbildern durchhalten. Martin: „Die Serie muss stimmig sein.“

Nähere Informationen gibt es aufhier. Anmeldungen sind dort ab 1. September möglich.

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