Fünf-Euro-Münze in Kassel nur schwer zu bekommen

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Mit Bundesadler: HNA-Redakteurin Kathrin Meyer zeigt die Vorderseite des neuen Fünf-Euro-Stücks.

Kassel. Wer sich am Donnerstag in Kassel bei seiner Bank die neue Fünf-Euro-Münze abholen wollte, der schaute in die Röhre.

Denn weder bei der Kasseler Bank, der Sparkasse, bei der Sparda-Bank noch bei der Deutschen Bank gab es die Geldstücke. In anderen Städten standen die Menschen Schlange, um an eine der Münzen zu kommen. Bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt warteten zeitweise bis zu 500 Leute im Foyer.

Während die Banken in Kassel die Münzen nicht vorrätig hatten, wurde man allerdings im Münzsammler-Geschäft Schatzinsel am Entenanger fündig. „Wir haben einige Münzen da“, sagte Inhaberin Marion Bornmann. Etwa 15 Kunden seien am Morgen da gewesen, um eine neue Münze zu ergattern. „Hier haben auch zig Leute heute angerufen und nachgefragt.“

Europa mit Planeten: Die Rückseite der Münze.

In den kommenden Tagen können Interessenten ihr Glück aber auch nochmal bei den Banken versuchen. Bei der Sparda-Bank sollen die Münzen ab kommenden Mittwoch verfügbar sein, in den Sparkassen-Filialen gibt es die Geldstücke ab Anfang nächster Woche. „Wir erhalten 1000 Stück“, sagt Sparkassen-Sprecher Michael Krath auf HNA-Anfrage. Die werden dann unter anderem auf die Filialen in der Kölnischen Straße und in Wilhelmshöhe aufgeteilt.

Hintergrund

Das Fünf-Euro-Stück ist eine Sondermünze mit einer speziellen fälschungssicheren Prägung. Wegen ihres blauen Kunststoffrings gilt sie unter Sammlern als spektakulär. 2,25 Millionen Stück wurden produziert, 250.000 davon in einer Hochglanzversion. Die sind bereits alle ausverkauft. Nur in Deutschland gilt die Münze als gesetzliches Zahlungsmittel.

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