Entscheidung fällt am Dienstag

Grimm-Welt: 270 beteiligten sich am Namenswettbewerb

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Burg auf dem Weinberg: Die ausführenden Architekten des neuen Hauses für die Grimms kommen vom Aachener Büro Kadawittfeldarchitektur. Jetzt soll das Bauwerk einen guten Namen bekommen.

Kassel. „Grimm-Steig“, „Grimmatorium“ oder „Grimm-o-leum“? Wie soll das neue Haus, das zurzeit auf dem Weinberg entsteht, einmal heißen? Oberbürgermeister Bertram Hilgen hatte die Bürger dazu im September aufgerufen, Namensvorschläge zu machen. Und viele beteiligten sich.

Auch an die HNA, die die Aktion unterstützt, haben zahlreiche Leser ihre Ideen für einen Namen für das neue Erlebnis-Museum zum Thema Brüdern Grimm geschickt (siehe oben). „Mein Vorschlag für das neue Museum lautet GrimmiK“, schreibt Elionore Ackermann-Hölzer aus Kassel. Das Wort bedeute „Grimm in Kassel“

Sabine Scherer

Sabine Scherer aus Wolfhagen macht den Namensvorschlag „Grimmig Castle“. In „grimmig“ vereine sich die „äußere Erscheinung des geplanten Gebäudes mit dem dargestellten Thema und den historischen Personen“. Das „Wort castle ist eine Assoziation zum Gebäude und dessen Lage, aber auch zu Kassel“, schreibt Sabine Scherer.

Nach Ansicht von Egon Sehling aus Kassel ist „Gebrüder Grimm–Schaffenswelt“ ein „guter Name, weil die Grimms nicht nur Märchen erfunden haben.“

Katja Schwarz aus Fuldatal hat gleich eine ganze Reihe an Vorschlägen: GrimmsKram (oder GrimmsKramS) „Grimmaldi“, „Grimms Koje“, „Grimms-Lebenswerk“ und „Grimms – Haus des Lebens“, in Anlehnung an das Märchen „Das Wasser des Lebens“.

Weitere Informationen zum Brüder-Grimm-Museum und dem geplanten Museum auf dem Weinberg gibt es hier im Regiowiki der HNA.

Insgesamt sind 270 Vorschläge bei dem Namenswettbewerb für die Grimm-Welt – so lautet der Arbeitstitel – eingegangen. Mit 170 Nennungen wurde die Mehrheit der Vorschläge per E-Mail eingereicht, weitere 100 trafen über die dazu erstellte Postkarte ein, sagt Stadtsprecherin Petra Bohnenkamp.

Neben „sehr individuellen Kreationen und Spaßnamen“ experimentierten die Namenserfinder vor allem mit dem Namen Grimm oder griffen in ihren Vorschlägen das Märchenthema auf.

Am Dienstag, 22. Oktober, wird eine sechsköpfige Jury mit Oberbürgermeister Hilgen an der Spitze über die eingegangenen Vorschläge beraten. Neben Hilgen gehören Kulturamtschefin Dorothée Rhiemeier, Grimm-Professor an der Uni Kassel, Dr. Holger Ehrhardt, Angelika Hüppe, Leiterin Kassel Marketing, Dr. Werner Neusel, Präsident der Brüder Grimm-Gesellschaft und Susanne Völker,Projektleiterin der Grimm-Welt, dem Auswahlgremium an.

Von Christina Hein

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