Erschließung abgeschlossen 

Hamburger Straße führt zum neuen Gewerbepark Kassel-Niederzwehren 

+

Kassel. Die Erschließungsarbeiten für den ersten Bauabschnitt des neuen Gewerbeparks Kassel-Niederzwehren sind abgeschlossen. 

Demnächst werden die ersten vier Unternehmen mit dem Bau ihrer Standorte im neuen Gewerbepark Kassel Niederzwehren beginnen. Die Voraussetzungen für die Gewerbeansiedlung hat die Stadt Kassel jetzt geschaffen.

Den Abschluss der Erschließungsarbeiten auf dem Areal in Niederzwehren feierten am Freitagvormittag Stadtbaurat Christof Nolda sowie Kämmerer und Liegenschaftsdezernent Christian Geselle mit der Enthüllung eines Straßenschildes: Über die Hamburger Straße, die an die A 49-Anschlussstelle Niederzwehren angebunden wurde, wird künftig der gesamte Verkehr in das Gewerbegebiet fließen.

Über ein Jahr hat der Bau der Erschließungsstraße gedauert. Hierbei wurden nach Angaben der Stadt etwa 55 900 Kubikmeter Boden bewegt, 1500 Meter Kanalleitung verlegt und 26 000 Quadratmeter Straßenflächen asphaltiert. Die Kosten für diese Arbeiten belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro.

Die größte Baustelle in Kassel sei damit abgeschlossen, sagte Nolda. Für die Erschließung und den direkten Anschluss an die A 49 hätten Stadt und Land einen hohen Aufwand betrieben – auch um den Fernverkehr aus der Stadt herauszuhalten. Zudem sei es gelungen, die Arbeiten ein Jahr schneller als geplant zu beenden.

Da die Schaffung eines Gewerbegebiets auch immer ein erheblicher Eingriff in die Natur bedeute, habe die Stadt großen Wert darauf gelegt, parallel die Ausgleichsflächen im Gewerbegebiet anzulegen. Es sei gelungen, ein Naherholungsgebiet von hoher ökologischer Qualität zu schaffen, sagte Nolda. Mehr als ein Drittel der etwa 178 Hektar Gesamtfläche des Bebauungsplanes besteht aus Ausgleichsflächen sowie öffentlichen Grünflächen.

Den Gewerbepark zu planen, durchzusetzen und zu erschließen sei die größte wirtschaftspolitische Herausforderung in den vergangenen Jahren in Kassel für die Politik, Verwaltung und die beteiligten Firmen gewesen, sagte Geselle. Der Park sei ein zentrales Projekt zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Da das Interesse an den Flächen bereits sehr groß gewesen sei, bevor die Stadt mit der aktiven Vermarktung begonnen habe, wolle er die Planung zur Erschließung des zweiten Bauabschnitts schon 2017 vorziehen, so Geselle. Damit solle interessierten Unternehmen eine Perspektive geboten werden.

Allerdings sind erst vier der insgesamt 28 Hektar Fläche, die im ersten Bauabschnitt des Gewerbeparks zur Verfügung stehen, vermarktet worden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.