Harold Becker beim Paritätischen Hessen verabschiedet

Volles Haus: Im Bundessozialgericht wurde gestern gefeiert. Harold Becker (im roten Hemd) sitzt neben seiner Frau Ingrid Vößler und der gemeinsamen Tochter, rechts Meinolf Schäfers. Foto: Hein

Kassel. Nach 25 Jahren ist heute Harold Becker, der Geschäftsführer der Regionalgeschäftsstelle des Paritätischen Hessen in Kassel in den Ruhestand verabschiedet worden.

Im Elisabeth-Selbert-Saal im Bundessozialgericht traf sich heute alles, was in der Region im sozialen Bereich Rang und Namen hat, allen voran der Präsident des Bundessozialgerichts, Peter Masuch. Gefeiert wurde das Doppeljubläum 25 Jahre Regionalgeschäftsstelle „Der Paritätische Hessen“ und gleichzeitig das 25-jährige Dienstjubiläum seines Geschäftsführers Harold Becker (65).

Zum Jahresende geht der Pionier in Sachen soziales Netzwerk in den Ruhestand. Beckers Nachfolgerin, Rosa-Maria Hamacher, stellte sich erstmals der Öffentlichkeit vor.

Die Lobesreden, Dankes- und Anerkennungsgesten für den scheidenden Becker wollten nicht enden. Nach einer Hüft-OP hatte er seine Reha für den Festakt unterbrochen und war mit Krücken nach Kassel angereist.

Stadträtin Anne Janz lobte Harold Becker, der unter anderem Vorsitzender des städtischen Jugendhilfeausschusses ist, als innovativen und konstruktiven Teamplayer, dem viele Initiativen zum Wohle des sozialen Klimas in Kassel zu verdanken sind. Auch Meinolf Schäfers, Geschäftsführer des Caritasverbands Nordhessen Kassel, ehrte Becker als einen Menschen, der „immer nach der optimalen Lösung“ suche. Er habe „an der Verbesserung des sozialen Klimas in Kassel maßgeblich mitgearbeitet“. So sei es Becker zu verdanken, dass das Freiwilligenzentrum heute so gut dastehe.

Der Verband wurde 1924 unter dem Namen „Vereinigung der freien privaten gemeinnützigen Wohlfahrtseinrichtungen Deutschlands in Berlin gegründet. Später nannte sich der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband kurz Der Paritätische.Neben seiner Lobbyarbeit für die Schwachen der Gesellschaft versteht sich der Verein als Dienstleistungsverband. Seine Mitgliedsorganisationen - in Hessen sind es 800 - aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe bis hin zur Wohnungslosenhilfe werden beraten und erhalten Hilfe bei der Finanzierung von Projekten. 1990 beschloss der Landesverband des Paritätischen eine dezentrale Geschäftsstelle für Nordhessen in Kassel einzurichten, um so eine ortsnahe regionale Vertretung zu gewährleisten.

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